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Letztes Update am 12. Januar 2023 by Claudia

Fehlen dir für deinen Blog ständig Ideen? Möchtest du in ein paar schnellen und einfachen Schritten einen Redaktionsplan für ein ganzes Jahr erstellen? Dann lese hier unbedingt weiter, um zu erfahren, wie du in weniger als 2 Stunden 52 Blogartikel Ideen erstellen kannst. 

Woche für Woche neue Ideen für Blogartikel zu finden, kann schwierig sein. Die meisten Menschen leiden unter einem von zwei Extremen… entweder fällt ihnen nichts ein, oder sie haben zu viele Ideen und können sich nicht entscheiden, welche sie verwenden sollen. Zu welcher Sorte gehörst du? Ich gehöre ganz klar zum letzteren. Aber wie auch immer, ich denke, dass dieser Blogartikel für dich nützlich sein wird! 

Was wäre, wenn ich dir sagen würde, dass du in weniger als 2 Stunden alle deine Blogartikel für ein Jahr geplant haben könntest? Würdest du mir das glauben? Glaub mir, es ist wirklich möglich… machen wir gemeinsam das Experiment. 

Es ist ein einfacher Schritt-für-Schritt-Prozess, der dich dazu bringt, darüber nachzudenken, was deine Leser wirklich lesen wollen. Es geht aber nicht darüber, nur nachzudenken, worüber DU schreiben willst, damit deine Inhalte ausgewogen und abwechslungsreich sind. Viel wichtiger, es geht darüber, was du wann schreiben sollst, damit deine Leser das lesen, wonach sie suchen. 

Legen wir also los, ja? So erstellst du 52 Blogartike Ideen in weniger als 2 Stunden…

IN 10 SCHRITTEN FÜR EIN GANZES JAHR IDEEN FÜR BLOGARTIKEL FINDEN

52 blogartikel ideen finden

SCHRITT 1: BESORGE DIR EINEN KALENDER FÜR DIE NÄCHSTEN 12 MONATE

Es muss kein ausgefallener Kalender sein – ein Kalender, der die Monate auflistet, reicht völlig aus. Ideal ist, ein Kalender, der auch die Wochen und Tage enthält. Du kannst dir auch in Excel etwas kreieren, oder du besorgst dir einen grossen Wandkalender. It’s up to you, je nachdem ob, du eher digital oder analog arbeitest. 

Entscheide dich als Erstes, an welchem Wochentag du deine Artikel schreiben möchtest. Schreibe unter jeden Monat den Tag und das Datum, oder markiere den Tag. Ich veröffentliche meine Artikel meist an einem Donnerstag. D.h. ich markiere nun alle Donnerstage in meinem Kalender. Das Schreiben der Beiträge ist bei mir aber an einem Montag (im Notfall Dienstag) geplant. Auch das markiere ich zur Sicherheit (mit einer anderen Farbe)

SCHRITT 2: MARKIERE ALLE WICHTIGEN DATEN, DIE SICH AUF DEINE BLOGINHALTE AUSWIRKEN

Das ist der Zeitpunkt, an dem du dich auf die saisonalen Inhalte fokussierst. Markiere zum Beispiel die Zeiten, in denen die Saison für deinen Blog besonders relevant ist.

Für einen Food-Blog würde ich zum Beispiel Weihnachten, Ostern und vielleicht ein oder zwei andere wichtige Termine markieren – z. B. Valentinstag, Muttertag, Grill- oder Kürbissaison. 

Für ein Mama-Blog könnte dies zum Beispiel Schulbeginn, Adventszeit oder Fasnacht (Karneval), Sommerferien sein. 

Jetzt schaust du, wie viele saisonale Inhalte du benötigst. Nochmals das Beispiel Food-Blog: Hier vielleicht zwei Osterrezepte, vier Grill/Picknick-Rezepte, zwei Kürbis-Rezepte usw. 

Wenn sich dein Blog nicht sofort für saisonale Inhalte eignet, denkst du vielleicht so: Im Dezember/Januar setzen sich viele neue Ziele und Vorsätze. Kannst du darüber berichten? Im Frühling eignen sich Beiträge über Frühjahrsputz, egal ob auf Blog, Haus, Wohnung oder im Garten. Im Sommer beginnt das Weihnachtsgeschäft und im Herbst/Winter beginnt bereits die Planung für das nächste Jahr. Welche Beiträge eignen sich dazu?

Bestimmte Daten können aber auch aus einem anderen Grund von Bedeutung sein. Vielleicht die Daten deiner Urlaube/Reisen, wenn du ein Reiseblogger bist. Oder du bringst ein neues Produkt/Dienstleistung auf den Markt, dann sollten einige Blogartikel zur Bewerbung der Produkte/Dienstleistung sein. Oder vielleicht findet eine Veranstaltung/Konferenz statt, worüber du davor oder danach berichtigen möchtest. 

Was auch immer es ist, denke zuerst über die festen Inhalte nach. 

blogbeiträge ideen

SCHRITT 3: BRAINSTORMING UND AUSWAHL VON SAISONALEN / DATUMS GEBUNDENEN THEMEN

Jetzt wissen wir, wie viele saisonale Inhalte du benötigst. Mach nun am besten ein Brainstorming für deine Ideen, wenn du nicht bereits eine Liste mit möglichen Blogartikel Ideen führst, worüber du berichten möchtest. Wenn du nicht weiterkommst, nutze Pinterest/Google und suche dort nach möglichen Inhaltsideen. Oder schaue bei Blogger in deiner Nische nach, worüber sie bloggen. 

Wähle als Nächstes die Ideen aus, worüber du schreiben möchtest und entscheide, wann die ideale Jahreszeit für diese Ideen sind. Vielleicht hast du 15 Ideen für Weihnachten, dann wähle die besten 4 dafür aus. Diejenigen, von denen du glaubst, dass sie bei deinen Lesern am besten ankommen werden. Die anderen sparst du dir für nächste Weihnachten auf. 

Sobald du dich für saisonale Inhalte entschieden hast, weisst du, wie viel Platz du für Evergreen Content übrig haben. Evergreen Content sind Inhalte, die du immer schreiben kannst, die an kein Datum oder Saison gebunden sind. 

Nehmen wir wieder das obige Beispiel eines Food-Blogs: Ich hätte bereits 15 saisonale Blogartikel Ideen für

4x Weihnachten, 1x Valentinstag, 2 x Ostern, 1 x Muttertag, 5 x Grill/Sommer, 2x Kürbisse, 1x Silvester. Also brauche ich nur noch 36 Blogartikel, um den Rest des Jahres auszufüllen – in der Annahme, dass ich pro Woche einen neuen Blogbeitrag veröffentliche. 

SCHRITT 4: SCHREIB DEINE HAUPTKATEGORIEN AUF

Ganz wichtiger Punkt. Was sind die Hauptkategorien in deinem Blog? Oder anders gefragt: Was sind die Hauptthemen, über die du bloggen möchtest? Für einen Lifestyle Blogger könnten das sein: Mode, Reisen, Leben und DIY. Für einen Reiseblogger könnten das sein: Reiseführer, Reisetipps, Hotelbewertungen, Tagesausflüge und Reiserouten.

Meine Kategorien auf diesem Blog sind Blog erstellen, Blogbeitrag schreiben, Corporate Blog, Blog Geld verdienen und Produktivitätstipps.

SCHRITT 5: BERECHNE, WIE VIELE BLOGBEITRÄGE DU PRO KATEGORIE BENÖTIGST

Nun nimmst du, die am Ende von Schritt 3 ermittelt Zahl und teilst sie durch die Anzahl der Kategorien, die du in Schritt 4 ermittelt hast – das ist die Anzahl der Artikel, die du für jede Kategorie benötigst. Für meinen Food-Blog bräuchte ich zum Beispiel 6 Beiträge (denn 36 Blogbeiträge geteilt durch 6 Kategorien = 6). Merke dir diese Zahl!

SCHRITT 6: SAMMLE SO VIELE IDEEN WIE MÖGLICH FÜR JEDE KATEGORIE

Jetzt nimmst du für jede Kategorie/jedes Thema ein grosses Blatt Papier, oder erstellst als Alternative ein Excel Sheet. Schreibe den Namen jeder Kategorie obendrauf und fange dann einfach an zu brainstormen… Du musst dich nicht zurückhalten. Das können verrückte Ideen, gute Ideen, ungewöhnliche Ideen sein, alles, was dir dazu einfällt… alles ist gut.

Ich stelle mir bei solchen Aufgaben immer ein Zeitlimit ein – ja das mache ich tatsächlich – , man kann sich schnell verzetteln. Pro Kategorie 5 Minuten sollten reichen, hier geht es ja nur um eine grobe Sammlung. 

Mache so lange weiter, bis du genügend Ideen für jede Kategorie hast. Auf 5-10 Ideen pro Kategorie solltest du kommen. 

Dir fällt das schwer, so viele Ideen pro Kategorie zu finden? Frage dich, bist du sicher, dass du das richtige Blog Thema ausgewählt hast? 

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SCHRITT 7: ENTSCHEIDE DICH, WELCHE IDEEN DU VERWENDEN WILLST

Gehe nun jede Liste durch und frage dich: „Wenn ich nur X dieser Ideen verwenden könnte, welche würde ich verwenden? (X ist die Zahl, die du in Schritt 5 ausgerechnet hast). In unserem Beispiel wäre es also 6. 

Gehe jede Kategorie durch und wählen die 6 besten aus (oder die Zahl, die du ausgerechnet hast). Achte darauf, dass du dir Gedanken darüber machst, was deine Leser gerne lesen würde, und nicht nur darüber, worüber du schreiben möchtest. Löse ein Problem und biete ihnen einen Mehrwert. 

SCHRITT 8: FÜGE DEINE BEITRAGSIDEEN ZU DEINEM BLOG REDAKTIONSPLAN HINZU

Nimm nun den Kalender, den du in Schritt 1 ausgedruckt oder erstellt hast, zur Hand. Beginne mit den saisonalen Inhalten und entscheide, wann diese erscheinen sollen. Denke daran, dass gewissen Artikel etwas Vorlauf benötigen. Hast du Beiträge für Weihnachten, ergibt es keinen Sinn, ein Rezept für das Weihnachtsmenü am 24. Dezember zu veröffentlichen. Dann haben die meisten ihre Menüplanung schon gemacht und eingekauft. Das Rezept wäre Anfang/Mitte Dezember wohl passender. 

Als Nächstes schaust du dir deine Kategorie-Ideen an und entscheidest dich, ob einige davon saisonal zu nutzen sind (z. B. Eintöpfe im Winter und Salate im Sommer). Setze sie an der richtigen Stelle im Plan.

Nehme anschliessend die verbleibenden Ideen und verteile sie über den Rest des Jahres. Achte darauf, dass du ein ungefähres Gleichgewicht zwischen allen Kategorien hast, damit deine Leser Abwechslung haben.


SCHRITT 9: DRUCKE DEINEN KALENDER AUS UND KLEBE IHN AN DIE WAND 🙂

Ja, du hast richtig gelesen. Drucke dir deine Planung aus. Wenn nicht für ein ganzes Jahr, wenigstens für die nächsten 1-3 Monate. So hast du immer im Visier, was als Nächstes kommt und gleichzeitig visualisierst du dir damit deine Ziele 😉


Und nun, beglückwünsche dich selber. Du hast gerade für ein ganzes Jahr lang Blog-Inhalte geplant. 

>>> Mehr lesen: Warum Ihr Blog einen Redaktionsplan braucht und wie du einen erstellst

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SCHRITT 10: RELAX  – DU MUSST DICH NICHT STARR AN DEN REDAKTIONSPLAN HALTEN

Dinge ändern sich, neue Gelegenheiten ergeben sich. Dinge, von denen du dachtest, dass sie grossartig sein würden, stellen sich als weniger gut heraus. Wenn dir eine bessere Idee einfällt, kannst du natürlich jederzeit einen zusätzlichen Artikel schreiben und veröffentlichten. Oder du ersetzt deine neue Idee mit einem bereits „geplanten“ Artikel in deinem Redaktionsplan. 

Wenn du feststellst, dass eine Idee in deinem Redaktionsplan nicht (mehr) passt, werfe ein Blick auf deine Liste (aus Schritt 3) und wäge ab, ob es eine bessere Idee gibt, die du stattdessen verwenden kannst. 

Generell rate ich dir dazu, diese Liste mit möglichen Blogartikel Ideen immer weiter zuführen. Liest du mal einen Beitrag wo du denkst, dass könnte auch einmal Thema auf deinem Blog sein, dann ergänze das Thema (inkl. Link) auf deiner Liste. Ich habe mittlerweile eine Liste von über 200 Blogartikel Ideen. Einige Ideen davon passen in der Zwischenzeit vermutlich nicht mehr ganz, andere können es kaum erwarten, bis sie “verbloggt” werden. 

Denke daran, dass dein Blog Redaktionsplan ein Werkzeug ist, das dir hilft, besser und produktiver zu bloggen. Es ist jedoch kein starres Dokument, das sich nie ändern lässt. Du entscheidest, wann es eine Planänderung gibt. 

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Nach unserem Coaching erhälst du von mir einen Feedback-Fragebogen zu unserer gemeinsamen Zusammenarbeit. Darauf lege ich besonderen Wert und danke dir, dass du dir die Zeit nimmst und mir ein ehrliches Feedback gibst. Nur so kann ich mich und meine Dienstleistungen verbessern. Auszüge vom Feedbackfragebogen erlaube ich mir als Testimonial für meine Website und Social Media Posts zu nutzen.