Kürzlich habe ich einen Newsletter an meinen Abonnenten verschickt und darin das Wort Corporate Blog erwähnt. Darauf hin bekam ich eine nette Mail einer Abonnentin, sie hätte noch nie etwas von einem Corporate Blog gehört und hätte nicht verstanden, was das genau ist. In der Zwischenzeit hat sie zwar gegoogelt und verstanden, aber sie schreibt, vielleicht ist das ein gutes Stichwort für einen neuen Blogbeitrag. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein, was ein Corporate Blog ist und wofür ein Corporate Blog gut ist. 

Was ist ein Corporate Blog?

Ein Corporate Blog ist nichts anderes als ein Blog eines Unternehmens, der von einem oder mehreren Mitarbeitern geführt wird. Blogs für Unternehmen als Kommunikationsinstrument sind immer mehr im Kommen. Denn was viele nicht wissen, ein Corporate Blog (Unternehmens-Blog) ist eine ideales Marketinginstrument, mit dem kleinere und grössere Unternehmen und Firmen, aber auch Start-ups (und letztendlich auch Vereine), zu mehr Sichtbarkeit verhelfen kann. 

Ein Corporate Blog kann entweder themenorientiert oder serviceorientiert sein, kann sich aber auch kooperations- bzw.  eventbezogen sein. 

Oft wird das von der Marketing- oder Kommunikationsabteilung bewirtschaftet, zunehmen aber immer mehr durch Social Media Manager, Angestellte, Agenturen und externe Autoren. 

Was macht ein Corporate Blog aus?

Wie auch bei allen anderen Blogs, gehört mehr dazu als nur zu schreiben, Blogbeiträge zu veröffentlichen und auf Social Media zu verteilen. Erfolgreiche Corporate Blogs zeichnen sich durch einen gut durchdachten Themen- und Redaktionsplan aus und verfolgen ein Ziel. Wer Corporate Blogging richtig angehen möchte, der sollte folgende Punkte beachten:

  • Einen strukturierten Aufbau

Welche Kategorien passen zu deinem Unternehmen und wie kannst du diese am besten präsentieren? Möchtest du auf deinen Service, bestimmte Projekte oder Events aufmerksam machen oder dem Leser “Behind the Scene“ Einblicke gewähren? Arbeite hier mit Kategorien, damit bekommt der Leser einen besseren Überblick erhält, was er bei dir lesen darf.

  • Ein durchdachtes Konzept, eine Contentstrategie – idealerweise mit Redaktionsplan

Über welche Themen, Projekte, Dienstleistungen und Produkte möchtest du dich wann fokussieren und darüber berichten? Hier solltest du den Fokus auf den Leser setzen. Was interessiert ihn, bei welchem “Problem“ kannst du ihm helfen? 

Eine ungefähre Planung ist sicherlich nicht fehl am Platz und wird dir helfen, den Überblick zu bewahren und stellt dich nicht jede Woche vor die Frage: Worüber soll ich nur berichten?

  • Verknüpfe deine Corporate Blog mit Social Media

Sind wir mal ehrlich, ohne Social Media geht heute (fast) gar nichts mehr. Facebook, Instagram, aber auch zunehmend LinkedIn, sind ideale Kanäle für die Promotion von Content, also deiner Blogbeiträge. Nicht zu vergessen Pinterest, wobei Pinterest eher eine Suchmaschine, als ein Social-Media-Kanal ist, aber gerade beim Bloggen ein ideales Tool ist. Hier geht es darum, dass du deine Beiträge teilen kannst, dass deine Leser und Follower diese auch mit ihrem Netzwerk teilen können, und du somit für neue Interessenten und Leser mit deinen Beiträgen UND deinem Unternehmen sichtbar wirst. 

  • Wer ist für die Inhalte, das Schreiben und die Veröffentlichung zuständig?

Wer nicht selber Hand anlegt und für das Schreiben, das Einpflegen und Veröffentlichen der Beiträge zuständig ist, sollte Wert auf ein gutes Team legen. Bloggen ist zeitaufwändig. Grafiker, Fotografen und Fachpersonen, allenfalls ein Lektor, können bei einem Corporate Blog von grossem Vorteil sein. Dies sollen Klein-Unternehmer und Selbständige jedoch nicht davon abhalten, für ihr Business zu bloggen. 

Der Unterschied zwischen einem Corporate Blog und anderen Blogs

Grundsätzlich unterscheidet sich die Funktionsweise eines Corporate Blogs wenig von “normalen“ Blogs. Ein Corporate Blog ist kein persönlicher Blog wie es viele andere Blogs sind. Ein Corporate Blog ist stattdessen ein Marketingkanal. Der Zuständige schreibt Inhalte und veröffentlicht diese. Dabei geht es darum, mehr Traffic auf die Unternehmenswebsite zu generieren und auf das Unternehmen, die Dienstleistungen oder Produkte aufmerksam zu machen. 

Ziel eines Corporate Blogs

Eines der Ziele von Corporate Blogs ist ein gutes Ranking bei Suchmaschinen. Sichtbarer zu werden, Leads zu generieren und neue Leser (User) zu gewinnen und mit Ihnen zu kommunizieren. 

Um einen Unternehmensblog erfolgreich und effizient zu führen, sollten messbare Ziele definiert werden. 

Darum lohnt sich ein Blog für dein Unternehmen

Sicherlich möchtest du, dass du mit deinem Unternehmen bekannt und auch gefunden wirst. Damit dein Unternehmen online gefunden wird, braucht jemand deine genaue Domain, damit er diese im Browser eingeben kann. Kennt er diese nicht, ist der übliche Weg derjenige über die Suchmaschinen. Hier gibt er entweder dein Firmenname ein als Suchbegriff dein Name. 

Mit jedem Blogbeitrag, den du auf deiner Unternehmensseite veröffentlichst, steigerst du deine Hauptdomain und dass wirkt sich positiv auf das Ranking aus. Somit steigt die Chance, dass du mit deiner Unternehmensseite in den Suchmaschinen gefunden wirst. 

Nicht zu vergessen: Teilen der Beiträge auf Social Media. Personen können so auf dein Unternehmen aufmerksam werden, diese Beiträge teilen und auch auf dein Profil oder deine Unternehmensseite (Facebook) verlinken. 

Hier findest du 10 gute Beispiele für Corporate Blogs:

Fazit Corporate Blog:

Corporate Blogs sind eine kostengünstige Möglichkeit, damit dein Unternehmen, deine Website besser gefunden werden kann und du sichtbarer wirst.

Falls du noch unsicher bist, ob ein Unternehmensblog tatsächlich das Richtige für dich und dein Business ist, empfehle ich dir gerne diesen Beitrag:

Lese mehr >>> 8 gute Gründe für einen Unternehmensblog

Bloggst du schon für dein Unternehmen? Falls nein, was hält dich davon ab?

Corporate Blog

 

 

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Photo by Domenico Loia on Unsplash


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Step 1

Erstgespräch

Bei einem Erstgespräch klären wir, ob und wie ich dir helfen kann, lernen uns kennen und klären auch, ob eine Zusammenarbeit in Frage kommt.

Step 2

Angebot

Nach unserem Gespräch erhälst du eine kurze Zusammenfassung und ein unverbindliches Angebot, wie ich dir helfen kann. Es ist deine freie Entscheidung, mit mir eine Zusammenarbeit einzugehen.

Step 3

Administration

Nach deiner Zusage erhälst du von mir die Rechnung inkl. Vertrag. Nach erfolgter Überweisung innert 10 Tagen, spätestens vor dem ersten Coaching Call (Kick-Off Meeting), erhälst du von mir detaillierte Informationen zum Ablauf und Inhalt des Coachings (angepassst auf deine jeweiligen Bedürfnisse und Ziele).

Step 4

Kick-Off Meeting

In einem 30-60 minütigen Kick-Off Meeting klären wir, wo du aktuell stehst, was deine aktuellen Herausforderungen sind und was dein Ziel für das Coaching ist.

Step 5

1:1 Coaching

Unsere 1:1 Coachings Sessions finden alle im geschützten Rahmen via Zoom statt. Die jeweilen Calls setzen wir gemeinsam fest (je nach Verfügbarkeit). Während dieser Zeit stehe ich dir als neutrale Beobachterin und Feedbackgeberin zu Verfügung. 

Step 6

Feedback

Nach unserem Coaching erhälst du von mir einen Feedback-Fragebogen zu unserer gemeinsamen Zusammenarbeit. Darauf lege ich besonderen Wert und danke dir, dass du dir die Zeit nimmst und mir ein ehrliches Feedback gibst. Nur so kann ich mich und meine Dienstleistungen verbessern. Auszüge vom Feedbackfragebogen erlaube ich mir als Testimonial für meine Website und Social Media Posts zu nutzen.