Bist du (angehend) selbständig oder (Klein)Unternehmer*in, dann hast du dir vielleicht schon einmal die Frage gestellt, ob du einen Unternehmensblog (Corporate Blog) starten sollst oder nicht. Kürzlich habe ich in einem separaten Blogbeitrag geschrieben, was ein Corporate Blog ist. So heisst in der Fachsprache nämlich ein Unternehmensblog. In diesem Beitrag gebe ich dir gute Gründe mit an die Hand, warum sich ein Corporate Blog auch für dein Unternehmen lohnt.

Lange Zeit galten Unternehmensblog als tot. Doch spätestens seit Corona hat so manch ein Unternehmen eingesehen, dass an einem Corporate Blog heute kein Unternehmen mehr vorbei kommt. Mit einem Corporate Blog kannst du Wissen teilen und in den Dialog mit Kunden eintreten – und vieles mehr.

Nachfolgend habe ich die aus meiner Sicht, 8 wichtigsten Gründe zusammengefasst.

Gründe für einen Unternehmensblog

8 Gründe einen Unternehmensblog zu starten

  • Unternehmensblogs holen Besucher auf deine Website

Jeder Blogbeitrag ist eine weitere Besucherquelle. Mit jedem Beitrag, den du veröffentlichst, fügst du deiner Website eine Unterseite hinzu. Jede Unterseite kannst du mit einem eigenen dafür vorgesehen Keyword optimieren. Damit steigt deine Chance, mit dem Keyword auf Seite 1 bei Google zu ranken. Bei Google auf der ersten Seite zu stehen, das heisst unter den ersten 10 Top-Beiträgen. Das fühlt sich für manch einen an, wie als Kind beim Skirennen unter den ersten drei zu sein. 

Das heisst aber nicht, dass jeder Beitrag nur für die Suchmaschinen geschrieben werden darf. Genau so wichtig ist, dass der Leser Freude hat deinen Beitrag zu lesen und einen Mehrwert zu erhalten.

  • Du wirst als Experte wahrgenommen

Jeder veröffentlichte Beitrag ist im Grunde genommen eine Präsentation gegen aussen. Auch wenn du dich nicht als Expert*in siehst, für andere bist du es vermutlich längst. Auf deinem Unternehmens-Blog kannst du in Form von Beiträgen oder Videos, fachliche oder produktspezifische Beiträge veröffentlichen, Interviews führen, aber auch kritisch und zum nachdenken anregende Beiträge veröffentlichen. Du kannst auf Trends aufmerksam machen, neue Produkte lancieren oder über abgeschlossene Arbeitsproben und Events berichten. Du entscheidest selbst, was du schreiben und veröffentlichen möchtest, aber du solltest immer für den Leser, deinen Kunden, schreiben. 

Mit einem Unternehmensblog vermittelst du Kompetenz und Wissen und tritts so mehr und mehr in Gespräche. Ohne Blog keine Gespräche.

  • Du beantwortest Fragen, auf die ein potentieller Kunden nach Antworten sucht

Sei ehrlich, was machst du, wenn du ein Problem hast oder etwas kaufen möchtest? Genau, du googelst danach. Entsprechend deiner Eingabe im Suchfeld bekommst du Antworten. Probleme werden oft nicht auf der Unternehmensseite beantwortet. Diese Antwortet findet man – wenn überhaupt – in den Unternehmensblogs. Und genau dafür dient ein Corporate-Blog. Beantworte die Fragen deiner Zielgruppe, wenn sich jemand erst gerade mit dem Thema befasst. 

Beispiel: Auf meiner Website findest du Informationen zu mir, meinem Angebot sowie für und mit wem ich arbeite. Du weisst, hier geht es um das “erfolgreiche Bloggen”. 

Was du aber nicht findest, ist die Antwort auf die Frage: “Wie fange ich mit dem Bloggen an”? Diese Antwort findest du in meinen Blogbeiträgen, u.a. im Blogbeitrag “So erstellst du einen Blog – 9 Tipps für Anfänger”. Auf diesem Beitrag baue ich auf und der Leser findet weiterführende Beiträge rund ums Bloggen. Der Blog ist Teil meiner Website und wird über Google anderes gefunden werden, je nach Keyword nachdem gesucht wird. 

  • Ideal zur Kundenbindung

Wenn du regelmässig Blogbeiträge schreibst, idealerweise zu Themen, zu denen du immer wieder Leserfragen bekommst, erkennen Menschen, dass du die richtige Person für ihre Fragestellung bist. Du baust eine Community auf und Leser werden deine Fans, deine Follower. Im besten Fall empfehlen sie dich und dein Angebot wieder. 

Du kannst ihnen anbieten, deinen Newsletter zu abonnieren, um über die neuesten Beiträge informiert zu bleiben und sie auch bei längeren Pausen stets bei der Stange zu halten. So vergisst der Kunde nicht, dass es dich gibt.

  • Ein Unternehmensblog kann Neukunden bringen

Ein Unternehmensblog ist ein ideales Instrument zur Neukundengewinnung. Über Blogbeiträge lieferst du dem Kunden das, was er sucht und benötigt. In dem du mit immer wiederkehrenden Inhalten kommst, machst du es dem Leser schmackhaft, öfters bei dir vorbeizuschauen. In seinen Augen wirkst du immer glaubwürdiger und so wirst du zu seinem Experten. 

  • Unternehmensblog als Ausgangslage für Social Media

In den meisten Unternehmen geht heute wenig ohne Social Media. Doch was soll ich denn da ständig posten, vor der Herausforderung stehen ganz viele. Schau dir deinen Blog als Basis an. Dort ist der Kern, dort werden Inhalte erstellt. Diese Inhalte kannst du über Facebook, Twitter, Pinterest, aber auch Instagram teilen, und noch mehr auf dich aufmerksam machen. Immer und immer wieder. 

Jetzt denkst du vermutlich, dass kann ich ja auch ohne Blog, genau dafür eignet sich ja Social Media. Genau, das ist richtig. Aber vergiss nicht, deinen Inhalte gehen im Dschungel der vielen Posts komplett unter und werden später kaum mehr gefunden. Und was machst du, wenn Zuckerberg irgendwann entscheidet, Facebook und Instagram sind tot, wir schalten ab. Dann ist ALLES weg.

Hingegen sind die Inhalte auf deinem Unternehmensblog immer noch da, denn Inhaber der Domain und Seite bist du (oder der Inhaber des Unternehmens). Daher ist es umso wichtiger über „Owned Media“ eine eigene Reichweite aufzubauen, die du als Unternehmer selber kontrollieren kannst. 

  • Blogs zeigen Persönlichkeit 

Bis du als Selbständige oder (Klein)Unternehmer*in unterwegs, bietet ein Unternehmensblog auch eine Möglichkeit, dich und deine Persönlichkeit zu zeigen. Zeige das Gesicht dahinter und steche mit deiner Persönlichkeit hervor. Schaffe Vertrauen und erzähle Ihnen, weshalb sie genau bei dir buchen oder einkaufen sollen. 

Zeige dich als Problemlöser und baue Sympathie und Vertrauen auf, damit die Leser und Kunden auch gerne wieder auf den Blog zurückkehren.

  • Die Ideale Ausgangslage für ein Online-Business

So manch einer musste in den vergangenen Monaten der C-Zeit von offline zu online wechseln. Ein Unternehmensblog ist die ideale Ausgangslage für ein Online Business, falls du irgendwann einmal Lust dazu hast, damit zu starten. 

Ein erster Anfang könnte sein, die wichtigsten Beiträge als Download anzubieten. Oder biete Webinare an, wo du auf bestimmte Themen eingehst und den Leuten so dein Wissen oder deine Produkte weiter gibst. Sei nicht enttäuscht, wenn das nicht von heute auf morgen klappt. Gute Dinge will Weile haben heisst es doch so schön.

Ein Blog als Schaufenster für dein Unternehmen

Zum Abschluss noch eine bildliche Ansicht: Stell dir ein Unternehmensblog wie ein Schaufenster vor. Wie oft bist du auf der Strasse vor einem Schaufenster stehen geblieben. Entweder zufällig beim Vorbeilaufen oder bewusst, weil du geplant hast, in diesen Laden zu gehen. Im Schaufenster schaust du dir erst einmal das Angebot an und lässt dich inspirieren. Falls du etwas kaufen möchtest, trittst du ein und schaust du dich im Laden um. Erst dann kaufst du. 

Online ist es genau das selbe. Ist dein Grill kaputt, informierst du dich in der heutigen Zeit vermutlich erst einmal bei Google anstatt gleich in einen Laden zu stürmen. Was gibt heutzutage für Möglichkeiten und Modelle? Bestimmt andere, neuere als noch vor fünf Jahren, als du dich das letzte Mal mit dem Kauf eines Grills auseinandergesetzt hast. Das heisst, du stehst gerade vor dem “Problem”, welcher Grill ist der richtige für dich, und suchst nach einer Antwort. 

Wärst nun du ein Grill-Verkäufer, kannst du dafür sorgen, dass der Leser im Internet die Antwort findet. Im Sinne von “Was muss ich beim Kauf eines Grills beachten, welche Modelle gibt es und wie unterscheiden sie sich in Funktion, Preis oder Grösse”?

Wie du das machst? Ganz einfach, via Blog auf deiner Unternehmensseite. Diesen Leser kannst du als Kunden gewinnen, wenn der Leser das bei dir findet, nach was er eigentlich sucht. Wenn er die Antwort auf ein (oder mehrere) Probleme bei dir findet.

Merke dir: Mit einem Unternehmensblog kannst du dich sichtbar machen, Vertrauen und Sympathie aufbauen, Kunden gewinnen und letztlich Umsatz generieren.

Das musst du wissen:

Mache dir folgendes bewusst: Ein Corporate Blog erfordert Ressourcen. Es braucht eine Strategie und eine Planung. Auch Social Media sollte nicht ausser acht gelassen werden, denn darüber möchtest du ja deine Blogbeiträge teilen. Hier können Kommentare und Leserfragen auftauchen, die beantwortet werden müssen, was wiederum Zeit und Arbeit mit sich bringt.

Ein Unternehmensblog sollte auf keinen Fall als ein Firmentagebuch genutzt werden. Ein Unternehmensblog sollte Teil der Content Marketing Strategie sein. Gute Inhalte sind einfach unschlagbar um Kunden zu gewinnen und binden.

Bloggen macht aber auch ganz viel Spass. 

Hat es Klick gemacht? Wann startest du deinen Unternehmensblog? Hinterlasse ein Kommentar und verrate mir, wo du stehst und wobei du Unterstützung brauchst. 


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Step 1

Erstgespräch

Bei einem Erstgespräch klären wir, ob und wie ich dir helfen kann, lernen uns kennen und klären auch, ob eine Zusammenarbeit in Frage kommt.

Step 2

Angebot

Nach unserem Gespräch erhälst du eine kurze Zusammenfassung und ein unverbindliches Angebot, wie ich dir helfen kann. Es ist deine freie Entscheidung, mit mir eine Zusammenarbeit einzugehen.

Step 3

Administration

Nach deiner Zusage erhälst du von mir die Rechnung inkl. Vertrag. Nach erfolgter Überweisung innert 10 Tagen, spätestens vor dem ersten Coaching Call (Kick-Off Meeting), erhälst du von mir detaillierte Informationen zum Ablauf und Inhalt des Coachings (angepassst auf deine jeweiligen Bedürfnisse und Ziele).

Step 4

Kick-Off Meeting

In einem 30-60 minütigen Kick-Off Meeting klären wir, wo du aktuell stehst, was deine aktuellen Herausforderungen sind und was dein Ziel für das Coaching ist.

Step 5

1:1 Coaching

Unsere 1:1 Coachings Sessions finden alle im geschützten Rahmen via Zoom statt. Die jeweilen Calls setzen wir gemeinsam fest (je nach Verfügbarkeit). Während dieser Zeit stehe ich dir als neutrale Beobachterin und Feedbackgeberin zu Verfügung. 

Step 6

Feedback

Nach unserem Coaching erhälst du von mir einen Feedback-Fragebogen zu unserer gemeinsamen Zusammenarbeit. Darauf lege ich besonderen Wert und danke dir, dass du dir die Zeit nimmst und mir ein ehrliches Feedback gibst. Nur so kann ich mich und meine Dienstleistungen verbessern. Auszüge vom Feedbackfragebogen erlaube ich mir als Testimonial für meine Website und Social Media Posts zu nutzen.