Nachdem du in meinen letzten Beiträgen erfahren hast, was ein Corporate-Blog ist und ich dir 8 Gründe, warum du einen Unternehmensblog) brauchst gegeben habe, stellt sich als nächstes die Frage, wie du einen Unternehmensblog aufbaust.

Bevor du dich also ans Werk machst, solltest du dir (zusammen mit deinem Team) ein paar zentrale Fragen klären:

  • Welches Ziel möchtest du mit deinem Unternehmensblog erreichen?
  • Welche Zielgruppe möchtest du mit einem Unternehmensblog ansprechen
  • Welche Inhalte möchtest du auf deinen Unternehmensblog veröffentlichen?
  • Welche (Social Media-) Kanäle sind relevant für die Übermittlung der Botschaft?

Dabei ist es wichtig, dass du sowohl als Solo-Selbständige aber auch als Unternehmer*in bei der Konzeption die dir/euch zur Verfügung stehenden Mittel berücksichtigst. Ebenso muss diese Frage eindeutig geklärt sein: Was möchtest du genau für wen auf dem Unternehmensblog veröffentlichen?

Tipps zum Aufbau eines Unternehmensblogs

Unternehmensblog erstellen – So geht’s

1 Corporate Blog einrichten

Nebst all den zentralen Fragen, ist eine der wichtigsten Fragen, um überhaupt zu starten, folgende: Soll der Blog auf der eigenen Website stehen oder auf einer separaten Seite?

Hast du bereits eine Unternehmensseite, sprich eine Website, dann empfehle ich dir der einfachheits halber ganz klar den Blog in die eigene Website einzubinden. Bei einer Website, die mit WordPress erstellt ist, lässt sich  in den meisten Fällen relativ einfach einen Blog einbauen. Vorteil dabei ist, du läufst mit der Zeit, Blog auf der Website ist im Trend. 

Selbstverständlich kannst du den Blog auch auf separater Domain laufen lassen. Das bedeutet, dein Unternehmensblog wird eine andere Domain wie deine Unternehmenswebsite haben. Nachteil hier, du hast zwei Webseiten zu betreiben, eventuell sogar doppelte Kosten. 

Lese mehr >>> Der Unterschied Website, Blog, Homepage und Website

 

2 Themen für die Zielgruppe finden 

Gekoppelt an die vier zentralen Fragen weiter oben, geht es dann darum, Inhalte für deine Zielgruppe festzulegen. Am einfachsten gelingt dir das, wenn du dir klar vor Augen hast, wen du genau ansprechen möchtest. Erstelle dafür eine Persona: Wie heisst dein idealer Kunde, weiblich oder männlich, wie alt ist er, was macht er beruflich, hat er Familie, welche Themen interessieren ihn, etc. 

Dann fragst du dich, welchen Mehrwert du dem Kunde aufgrund seiner Kompetenzen und Stärken bieten kannst. Nach welchem Problem sucht er und wo kannst du im Hilfestellung bieten. Mögliche Mehrwerte können zum Beispiel sein: 

  • Anwendungstipps – Beispiel: Wie wende ich das (Kosmetik-) Produkt richtig an?
  • Einblick in das Unternehmen – Welche Projekte sind geplant?
  • Einblicke “behind the scene”– Was sind die Lieblingsprodukte der Mitarbeiter?
  • Informationsangaben – Was gibt es zu beachten, gibt es neueste Studien?

Selbstverständlich darfst du dabei auf (neue) Produkte, Events und sonstige Marketingaktivitäten aufmerksam machen, sei dir aber bewusst, dass ein Corporate-Blog kein Werbekanal sein soll.

Frage dich (und dein Team), welche Kategorien, also welche Themen passen zum Unternehmen und wie kannst du diese nach aussen tragen. 

 

3 Autor(en) und Organisation planen 

Nun geht es an die Umsetzung. Bevor umgesetzt wird, sollte aber geklärt sein, wer für das Schreiben der Beiträge zuständig ist. In einem grösseren Unternehmen kann es durchaus Sinn machen, dass es mehrere Autoren gibt. Gerade dann sollte die Tonalität vorab genau bestimmt werden. Ebenso der Schreibstil, informell oder förmlich

Grafiker, Fotografen und Fachpersonen, allenfalls ein Lektor, können bei einem Unternehmensblog von grossem Vorteil sein. Auch das sollte man anschauen.

Geklärt werden muss auch, in welcher Häufigkeit ein Beitrag veröffentlicht werden soll. Mit Hilfe eines strukturierten (Redaktions-)Plans kann festgelegt werden, welche Inhalte wann veröffentlicht werden sollen. 

 

4 Content mit Mehrwert erstellen

Nun geht es darum guten Content zu erstellen. Guter Content ist essentiell für ein gutes Ranking bei Google und Co. Und das möchtest du ja langfristig mit deinen Inhalten erreichen. Mit deinen Inhalten solltest du für

  • für Aufmerksamkeit sorgen
  • deine Lesern begeistern
  • eine Bindung pflegen

Das bedeutet, der Content muss für die Zielgruppe geschrieben werden, unterhaltsam sein, relevante Inhalte haben und dem Besucher einen Mehrwert, allenfalls sogar eine Problemlösung bieten. Er muss so gut sein, dass er deiner Zielgruppe im Gedächtnis bleibt.

Arbeite mit einer Redaktionsplanung und Content-Strategie, das erleichtert so manches. 

Spätestens jetzt solltest du auch Social Media in Erwägung ziehen. Facebook, Instagram aber auch Pinterest und LinkedIn eignen sich dafür bestens an, um deine Beiträge zu teilen. 

 

5 Layout festlegen

Dieser Punkt geht oft vergessen. Wird aber immer wichtiger. Das Auge liest mit. Ansprechende Layouts und schöne und gute Bilder gehören heutzutage einfach dazu. Instagram gibt es vor, eine einheitliche Bildsprache wird immer wichtiger. Das sollte auch auf deinem Unternehmensblog rüberkommen. Binde, passend zu deinem Branding, in deine Beiträge Bilder, Grafiken, aber auch Videos ein und schaue für einen harmonischen Auftritt. 

Fazit

Unternehmensblogs bieten verschiedene Möglichkeiten. Wichtig ist, was du als Selbständige oder Unternehmer*in daraus etwas machst. Zeige dich, deine Mitarbeiter und die Stimmen dahinter. Erzählt ruhig auch Geschichten. Egal ob informativ, rührend, lustig oder abenteuerlich, Fakt ist, gute Geschichten bleiben im Gedächtnis. 

Nutze unbedingt die Chance bei deinen Geschäftspartner und potentiellen Kunden auf dem Radar zu erscheinen. Erstelle lieber gestern als heute noch einen Unternehmensblog.

Teste die verschiedenen Formate, aber auch was bei den Lesern gut ankommt. Wichtig ist, dass du regelmässig Content veröffentlichst und somit deine Leser, deine Kunden ansprichst. Dadurch baust du Sympathie und Vertrauen auf – und machst deinen Unternehmensblog erfolgreich. 

Und zuletzt: Hab Geduld. Auch ein Blog muss erst wachsen und gedeihen.

 

>>> Du brauchst Unterstützung beim Aufbau deines Blogs? Gerne helfe ich dir, schreib mir gerne eine Nachricht.

 


Photo by Alesia Kazantceva on Unsplash


 

 

Step 1

Erstgespräch

Bei einem Erstgespräch klären wir, ob und wie ich dir helfen kann, lernen uns kennen und klären auch, ob eine Zusammenarbeit in Frage kommt.

Step 2

Angebot

Nach unserem Gespräch erhälst du eine kurze Zusammenfassung und ein unverbindliches Angebot, wie ich dir helfen kann. Es ist deine freie Entscheidung, mit mir eine Zusammenarbeit einzugehen.

Step 3

Administration

Nach deiner Zusage erhälst du von mir die Rechnung inkl. Vertrag. Nach erfolgter Überweisung innert 10 Tagen, spätestens vor dem ersten Coaching Call (Kick-Off Meeting), erhälst du von mir detaillierte Informationen zum Ablauf und Inhalt des Coachings (angepassst auf deine jeweiligen Bedürfnisse und Ziele).

Step 4

Kick-Off Meeting

In einem 30-60 minütigen Kick-Off Meeting klären wir, wo du aktuell stehst, was deine aktuellen Herausforderungen sind und was dein Ziel für das Coaching ist.

Step 5

1:1 Coaching

Unsere 1:1 Coachings Sessions finden alle im geschützten Rahmen via Zoom statt. Die jeweilen Calls setzen wir gemeinsam fest (je nach Verfügbarkeit). Während dieser Zeit stehe ich dir als neutrale Beobachterin und Feedbackgeberin zu Verfügung. 

Step 6

Feedback

Nach unserem Coaching erhälst du von mir einen Feedback-Fragebogen zu unserer gemeinsamen Zusammenarbeit. Darauf lege ich besonderen Wert und danke dir, dass du dir die Zeit nimmst und mir ein ehrliches Feedback gibst. Nur so kann ich mich und meine Dienstleistungen verbessern. Auszüge vom Feedbackfragebogen erlaube ich mir als Testimonial für meine Website und Social Media Posts zu nutzen.