Bloggen kannst du über jedes x-beliebige Thema. Das richtige Thema zu finden, mag auf den ersten Blick ja noch einfach sein, die richtige Nische zu finden, stellt manche vor echte Herausforderungen. In diesem Beitrag erfährst du, wie du die richtige Nische für deinen Blog findest und ob du überhaupt eine Nische brauchst. 

Was ist eine Nische?

Bevor ich darüber spreche, wie du die richtige Nische findest, erst einmal die Frage: Was ist eine Nische? Wenn du dich entscheidest, einen Blog zu starten, entscheidest du dich für ein bestimmtes Thema, zum Beispiel Lifestyle, Food, Fashion, Beauty, DIY, Reisen, Technik Blog oder einen Mama-Blog. Eine Blog-Nische ist noch etwas tiefgründiger. Du spezialisierst dich auf ein Unter-Thema zu deinem Thema. 

Foodblog → Veganer Foodblog
Reiseblog → Reisen mit Kleinkindern
Familienblog → Das Leben mit 4 Kindern
Fashion Blog → Secondhand Kleider
Fitness Blog → Fitness für schwangere Mütter

Braucht mein Blog eine Nische?

Ja, langfristig braucht dein Blog eine Nische, wenn du mit deinem Blog erfolgreich werden möchtest. Punkt! Viele Blogger starten ihren Blog und denken, sie können über alles schreiben, ohne sich für eine Nische zu entscheiden. Ja, natürlich können sie das und ich verrate dir, auch ich habe meinen Hamerlike Blog so gestartet. Ich bin aber ziemlich schnell eines Besseren belehrt worden und vier Jahre später muss ich sagen, alle haben sie Recht gehabt. Du brauchst eine Nische. Ich räume jetzt noch auf und versuche meinen Blog nischentauglich zu machen. Mach bitte nicht den gleichen Fehler. 

Ausnahmen, wo du keine Nische brauchst:

  • Du bist eine Celebrity. Man kennt dich bereits, du hast bereits eine grosses Publikum und die Leute interessieren sich für dich, egal worüber du schreibst.
  • Du möchtest lediglich ein Online-Tagebuch für dich, deine Family und deine Freunde schreiben. Dann brauchst du keine Nische. 

Möchtest du jedoch deinen Blog als Business aufbauen, dann kommst du nicht darüber hinweg, dich für eine Nische festzulegen.

3 Gründe, warum eine Blog-Nische so wichtig ist. 

  • Mit einer Nische machst du deinen Blog für Leser attraktiver

Wenn du über viele Themen schreibst, mag es sein, dass du damit mehr Leser insgesamt ansprichst, aber die wenigsten davon werden langfristig zu deinen treuen Lesern. Kommt der Leser rein zufällig über Pinterest auf deinem Blog, weil er einen spannenden Beitrag über die vegane Ernährung liest und findet im Anschluss nur Beiträge über Häkeln und Basteln, wird der Leser vermutlich nicht lange auf deinem Blog verweilen und ein Stammleser werden. Schreibe daher immer für eine bestimmte Nische. Die Chance, dass der Leser wieder auf deinen Blog zurückkommt, ist viel grösser. 

  •  In deiner Nische kannst du dich als Expertin positionieren

Schreibst du über alles und jedermann, wirst du irgendwann in der Menge untergehen. Du weisst zwar über viele Themen Bescheid, aber immer nur ein bisschen. Schreibst du aber für eine gezielte und bestimmte Nische, kannst du dich darauf fokussieren und dich auch entsprechend weiterbilden und weiteres Wissen ansammeln, damit du dich langfristig als Experte positionieren kannst. 

Generell gilt: Je kleiner die Nische, desto einfacher wird es für dich sein, dich als Experte zu positionieren. 

  • Deine Social-Media-Kanäle profitieren auch dank einer Nische

Ich gehe mal davon aus, dass du deine Blogbeiträge auch über Social Media teilen wirst. Dazu rate ich dir sogar. Gerade bei Instagram kannst du deinen Feed viel einfacher auf deine Nische ausrichten und den Feed entsprechend planen. Nicht jeder Kanal eignet sich für jedes Thema. Bloggst du über politische Themen, ist Pinterest vermutlich weniger dein Kanal, dafür eignet sich Twitter viel eher. Die Promotion (das Teilen) deiner Beiträge wird über Social Media für dich viel einfacher und deine Leser werden es dir letztendlich danken. 

So findest du deine Nische

Wie du deine Blog Nische findest

Die richtige Blog-Nische zu finden kann der zeitintensivste Teil deines Blogaufbaus sein. Fange mit ganz simplen Fragen an:

Was interessiert dich? 

  • Was motiviert dich?
  • Welche Themen beschäftigen dich in deiner Freizeit?
  • Über welches Thema sprichst du mit deinen Freunden?
  • Was ist dein Hobby?

Stelle also sicher, dass es ein Thema ist, dass dich persönlich begeistert. Zu welchem Thema kannst du in den nächsten Jahren schreiben und die Ideen gehen dir dabei nicht aus? Sind das Themen, die auch deinen potenziellen Leser interessiert?

Worin bist du Expertin?

Hast du bereits einen Experten-Status? Das kann ein offizieller Status sein, z. B. Anwalt, Arzt, zertifizierte/diplomierte Ernährungsberaterin. Worin sehen dich deine Freunde als Experte? Vielleicht gibt es ein Thema, worüber du immer und immer wieder aus deinem privaten Umfeld darauf angesprochen wirst. Wenn du bereits einen Experten-Status hast, dann ist das sicherlich eine ideale Ausgangslage um zu starten. 

Aber lass dich nicht klein machen nur, weil du noch keinen Experten-Status hast. Alles was noch nicht ist, kann noch werden. Eine Kollegin aus dem englischsprachigen Raum hat das mal wie folgt beschrieben:

One very popular type of blog is the ‘journey’ blog. It’s a blog where you start out as the student…you have a problem in your life or something you want to achieve, and you start to blog about your journey, but over the course of several years you go from being the ‘student’ to the ‘teacher’ and begin to teach others how to make the changes you made in your life.

Mir hat diese Aussage imponiert, weshalb ich mir diese abgespeichert habe. Denk mal an all die Blogger, die über ihre Abnehmversuche schreiben und das auch dokumentieren. Diese Blogger entwickeln sich mit der Zeit und ihren persönlichen Erfahrungen zu Experten und helfen später anderen, wie auch sie abnehmen können – und verdienen ihr Geld damit. Du musst keinen Doktortitel haben, um anderen helfen zu können. Du brauchst keine 15 Jahre Praxiserfahrung, es reicht schon, wenn du dich einfach besser auskennst, als andere es tun. 

Auch ich war mal eine Studentin, als ich den Hamerlike Blog gestartet habe. Heute coache ich andere, wie sie einen Blog starten. Und das kommt nicht einfach von irgendwo her. Die Leute haben mitbekommen, dass ich blogge und haben mich um Rat gefragt, wie auch sie einen Blog aufbauen können, um langfristig Geld damit zu verdienen. Und nein, das Wort Expertin mag ich persönlich noch immer nicht und bezeichne mich deshalb auch nicht als Expertin. Hingegen für andere bin ich bereits eine Expertin. 

Kann ich mit meiner Nische Geld verdienen?

Möchtest du mit deinem Blog Geld verdienen? Diese Frage musst du dir gleich zu Beginn stellen, denn es ist entscheidend, wie du dich langfristig in dein Blog-Projekt einbringen wirst. Das Mindset wird bei einem professionell betriebenen Blog eine ganz andere Liga spielen also nur bei einem Hobby-Blog. 

Wenn du mit deinem Blog Geld verdienen möchtest, dann überlege dir schon zu Beginn, wie du damit Geld verdienen möchtest. Kannst du in deiner Nische Produkte und Dienstleistungen verkaufen? Kannst du Empfehlungen aussprechen und ins Affiliate-Marketing einsteigen? Gibt es Brands, mit denen du Kooperationen schliessen kannst? 

Um mit deinem Blog Geld zu verdienen, hängt nicht von einer Nische ab. Geld verdienst du mit Problemlösungen für deine Leser. Ein guter Blog löst Probleme und bietet Mehrwert für die Leser. 

Spass und Leidenschaft muss sein

Das Wichtigste an allem ist jedoch, dass du Spass am Thema hast. Dein Thema soll deine Leidenschaft sein. Wie willst du für Leser schreiben, sie begeistern, sie inspirieren, ja motivieren und ein Problem für sie lösen, wenn du selber null Bock auf das Thema hast? Das merkt der Leser. Wähle kein Thema aus, über das du gar nichts weißt, nur weil es profitabel ist und die Nachfrage gross zu sein scheint, um damit viel Geld zu machen. Langfristig legst du dir damit selber ein Ei.

“Wenn du nur für Geld arbeitest, wirst du es niemals schaffen, aber wenn du liebst, was du tust und du immer den Kunden an erste Stelle setzt, wird der Erfolg deiner sein. – Ray Kroc, Gründer Mc Donald’s”

Du siehst, du musst keinen Profi sein, um einen Blog zu starten. Du musst zu deinen Lesern vertrauen aufbauen, damit sie bei dir bleiben. Innerhalb einer Nische wird das sicher einfacher sein, wie wenn du über Gott und die Welt bloggst. 

Keine Angst vor Konkurrenz

Ja, die Konkurrenz ist gross und vermutlich wird es auch in deiner Nische schon viele anderen Blogs dazu geben. Es gibt keine Themen, worüber noch nicht geschrieben worden ist. Kein Blog wird jedoch so sein wie dein Blog. Jeder Blog ist einzigartig. Jeder Blogger hat es verdient, gelesen zu werden. Es wird immer genug Platz für dich da sein. Trau dich und fang an zu bloggen.

Let’s blog – create and shine

Deine Claudia


Komm zu mir ins 1 : 1 Blog Coaching. Ich möchte dir helfen, deinen eigenen, profitablen Blog zu erstellen und ein erfolgreiches, unabhängiges Blog Business aufzubauen.


Dir gefällt dieser Beitrag? Teile den Beitrag in deinem Netzwerk

Step 1

Erstgespräch

Bei einem Erstgespräch klären wir, ob und wie ich dir helfen kann, lernen uns kennen und klären auch, ob eine Zusammenarbeit in Frage kommt.

Step 2

Angebot

Nach unserem Gespräch erhälst du eine kurze Zusammenfassung und ein unverbindliches Angebot, wie ich dir helfen kann. Es ist deine freie Entscheidung, mit mir eine Zusammenarbeit einzugehen.

Step 3

Administration

Nach deiner Zusage erhälst du von mir die Rechnung inkl. Vertrag. Nach erfolgter Überweisung innert 10 Tagen, spätestens vor dem ersten Coaching Call (Kick-Off Meeting), erhälst du von mir detaillierte Informationen zum Ablauf und Inhalt des Coachings (angepassst auf deine jeweiligen Bedürfnisse und Ziele).

Step 4

Kick-Off Meeting

In einem 30-60 minütigen Kick-Off Meeting klären wir, wo du aktuell stehst, was deine aktuellen Herausforderungen sind und was dein Ziel für das Coaching ist.

Step 5

1:1 Coaching

Unsere 1:1 Coachings Sessions finden alle im geschützten Rahmen via Zoom statt. Die jeweilen Calls setzen wir gemeinsam fest (je nach Verfügbarkeit). Während dieser Zeit stehe ich dir als neutrale Beobachterin und Feedbackgeberin zu Verfügung. 

Step 6

Feedback

Nach unserem Coaching erhälst du von mir einen Feedback-Fragebogen zu unserer gemeinsamen Zusammenarbeit. Darauf lege ich besonderen Wert und danke dir, dass du dir die Zeit nimmst und mir ein ehrliches Feedback gibst. Nur so kann ich mich und meine Dienstleistungen verbessern. Auszüge vom Feedbackfragebogen erlaube ich mir als Testimonial für meine Website und Social Media Posts zu nutzen.