Das Wort „Mythos“ stammt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Erzählung, Rede oder sagenhafte Geschichte (= Definition von Mythen). Oft ist damit etwas Erfundenes, Falsches oder Unvernünftiges gemeint. Über Blogs und Blogger wird oft auch falsch berichtet und damit ist das Internet nicht ganz unschuldig. Die Leute bilden sich eine Meinung, bauen Vorurteile übers Bloggen auf ohne dabei je hinter die Kulissen eines Blogs zu schauen. Die Macht eines Blogs wird jedoch oft unterstätzt. In diesem Beitrag stelle ich dir die 10 Vorurteile und Blog-Mythen vor, welche bei mir immer wieder zu Gesprächsstoff geführt haben, wenn es darum geht, einen eigenen Blog zu starten. 

 

In meiner fast alles 5-jährigen Blogger«Karriere» bin ich immer wieder mit den Themen konfrontiert worden, was den ein Blog bringt. Privat musste ich mich sehr oft erklären, was ich überhaupt mache und was ein Blog ist. Gerade bei der älteren Generation ist das Thema Blog noch immer ein Buch mit sieben Siegeln. Ebenso oft war ich aber auch in Gespräche verwickelt mit Menschen, die das Thema Blog sehr interessant finden, sie aber von gewissen Vorurteilen, sogenannten Blog-Mythen, voreingenommen sind. 

Sie lesen zwar Blogs, wünschen sich insgeheim selber Blogger zu sein, haben sich aber über gewisse Punkte noch nie näher Gedanken gemacht, sondern wissen nur das, was sie von aussen sehen, hören und lesen. Für Sie ist das Bloggen ein riesengrosses Rätsel.

Doch eines soll dir gesagt sein: Bloggen kann jeder. Bloggen ist keine Zauberei. Falls auch du überlegst einen Blog starten oder bereits in der Pipeline stehst, dann vergiss folgende Vorurteile ganz schnell:

10 Vorurteile und Blog Mythen

Blog Mythen

Um Bloggen zu können, muss ich zumindest etwas von Technik verstehen

Nein musst du nicht. Es ist von Vorteil, wenn du technikaffin bist, aber es ist kein Kriterium. Was du brauchst, ist in erster Linie Ausdauer und Kreativität. Du solltest aber gewillt sein, dich in die Technik einzuarbeiten und zu lernen. Dafür gibt es Kurse, Bücher oder YouTube Tutorials. Glaube mir, wenn ich das damals geschafft habe, dann schaffst das auch du. Ansonsten gibt es genügend Profis, die dir helfen können. Komm auf mich zu, ich vermittle gerne. 

Meine Empfehlung: Entscheide dich von Anfang an für einen selbst-gehosteten Blog. Was damit gemeint ist, erkläre ich im folgenden Beitrag:

>>> Unterschied WordPress.com und WordPress.org

Ein Blog kostet nichts.

Das stimmt so nicht. Und ich rate dir ganz schnell, diesen Gedanken zu begraben und davon wegzukommen. Bloggen ist nicht gratis. Möchtest du erfolgreich bloggen, dann musst du gewillt sein zu investieren. Eine der wichtigsten Investitionen, die du gleich zu Beginn machen solltest, ist eine eigene Domain und eine Hoster (Webspace) zu kaufen. 

Mit eigener Domain meine ich z. B. claudiahamer.ch oder hamerlike.ch (und nicht meinblog.wordpress.com). Als Hoster kann ich dir Hostpoint (das nutze ich) empfehlen.

Steht dein Blog erst einmal, wirst du immer wieder neue Investitionen tätigen müssen (Newslettertool, Planungstool, Weiterbildung, Grafiken, Plugins etc.). Das sind im Grossen und Ganzen keine grossen Investitionen, mit der Zeit rappelt sich dann aber schon etwas zusammen. 

Für einen Blog muss ich gut schreiben können

Das ist vermutlich das Vorurteil, der sehr viele davon abhält, sich näher mit dem Thema Blog zu beschäftigen. Ja, es ist sicher von Vorteil, wenn du gut schreiben kannst, darüber müssen wir nicht sprechen. Es sollte aber kein Hindernis sein, überhaupt zu starten. Schreiben ist ein Prozess. Gut schreiben kann man lernen. Glaube mir, du wirst von Blogbeitrag zu Blogbeitrag besser und besser werden. Wichtiger als der Schreibstil ist der Inhalt eines Blogbeitrages. 

Es gibt doch schon so viele Blogs, habe ich überhaupt noch eine Chance?

Ja, es gibt unzählige Blogs. Die Konkurrenz ist gross. Lass dir aber gesagt sein: Jeder Blog ist einzigartig. Jeder schreibt auf seine Art und Weise. Wichtig ist, dass dein Blog kein persönliches Tagebuch ist, sondern versuche den Lesern Mehrwert zu bieten. Sie zu inspirieren, zu motivieren, oder helfe ihnen ein Problem zu lösen. Versuche auf deine Art und Weise herauszustechen. Streiche dir dieses Vorurteil ganz schnell aus dem Kopf und überlege dir stattdessen, worüber du Bloggen kannst. 

 Zuerst brauche ich ein Logo

“Echt jetzt?“ Als ich das gehört habe, dass das ein Grund war, weshalb jemand nicht startet, war dies meine erste Reaktion. Ein Logo ist ein “nice-to-have”, aber am Anfang sicher kein “must-have”. Auch ich habe übrigens noch kein Logo für diese Website. Ich habe mir bei Canva einen Schriftzug erstellt und das muss für’s Erste reichen. Viel wichtiger als ein Logo ist, dass dein Blog Form annimmt, du Inhalte produzierst und an die Öffentlichkeit gehst. Ein Logo kannst du dir auch noch im Nachhinein erstellen. 

Ich brauche ständig neue Inhalte.

Das war einmal. Du musst weder täglich noch wöchentlich Blogbeiträge veröffentlichen. Schreibe in deinem Tempo. Versuche dennoch regelmässig zu bloggen, um bei deinen Lesern nicht in Vergessenheit zu geraten. Versuch deine Beiträge so zu schreiben, dass sie wiederverwendbar sind. Das bedeutet, dass in Zeiten, wo du mal nicht gross zum Schreiben kommst, du immer noch deine alten Beiträge hast und diese auf Social Media posten kannst. 

Mein Empfehlung. Zu Beginn ist es sicherlich ratsam öfters zu bloggen, ich denke da an zweimal wöchentlich. Du möchtest ja schliesslich bei den Lesern präsent bleiben. Danach ist aber einmal wöchentlich völlig ausreichend. Wichtig ist, dass du regelmässig bloggst. Was vielen hilft, ist sich auf einen bestimmten Tag festzulegen. Zum Beispiel, immer mittwochs geht ein neuer Beitrag online. 

Bloggen ist nur etwas für Extrovertierte. 

Im Gegenteil. Ein Blog ist ideal für Introvertierte. Bei einem Blog stehen die Inhalte im Vordergrund und nicht in erster Linie du als Person. Du kannst also in Ruhe deine Beiträge schreiben und sie veröffentlichen. Du musst nicht immer nach Aufmerksamkeit rufen. Klar, Marketing braucht es trotzdem, mit gutem SEO und Pinterest kannst du aber viel im stillen Kämmerchen machen. 

Als introvertiert kann ich aus eigener Erfahrung sagen, langfristig hilft dir ein Blog auch dein Selbstbewusstsein zu stärken. Du wirst mutiger werden und plötzlich ist es für dich kein Problem mehr, auch einmal ein Bild von dir zu posten. Das ist sogar sehr gut, denn die Leser möchten wissen, wer hinter dem Blog steht. Wenn ich auf einem Blog lande, schaue ich mir als erstes immer an, wer dahinter steckt. Die “Über mich”- Seite ist übrigens die meistgelesene Seite eines Blogs. Zumindest da solltest du im Vordergrund stehen, idealerweise mit Bild. 

Mit einem Blog muss ich auch auf Social Media präsent sein?

Ein weiteres sehr beliebtes Vorurteil, das viele von Bloggen abhält.  Wer sagt, dass du mit einem Blog auf Social Media präsent sein musst? Nur weil es die meisten tun, heisst es nicht, dass du es auch musst. Ich finde noch immer Blogs, wo ich keine dazugehörigen Social-Media-Kanäle finde. Du entscheidest darüber. Wenn du dich mit Facebook und Instagram nicht wohlfühlst, dann ist das so. Lass es gut sein. Vielleicht ist dafür Pinterest eine Option. Pinterest ist kein (!) Social Media Kanal, sonder ist nichts anderes als eine Suchmaschine wie zb Google es auch ist. Eine gute Möglichkeit, deinen Blog sichtbar zu machen. Gelesen werden möchtest du ja schliesslich schon, sonst macht es ja keinen Sinn einen Blog zu starten. Konzentriere dich erst einmal auf den Blog und schaue wie es sich entwickelt. Du kannst jederzeit ins Social-Media-Marketing einsteigen.

Du brauchst Starthilfe mit Social Media? Schau dir mein 1:1 Coaching „Blog goes Social Media“ an 

Bloggen ist doch peinlich, da muss ich viel zu viel persönliches preisgeben. 

Musst du nicht. Einzig und alleine du entscheidest, welche Botschaft du nach aussen tragen möchtest. Wenn du aber tatsächlich die Einstellung hast, Bloggen ist peinlich, dann ist das die falsche Einstellung einen Blog zu starten und du solltest das Thema Blog nochmals überdenken. Sei dir bewusst, manchmal wird es dir Mut brauchen, einen Blogbeitrag online zu stellen, gerade wenn es persönliche Gedanken sind. Doch oft sind es genau die Beiträge, die bei den Lesern am besten ankommen. Authentizität ist beim Bloggen ein grosses und wichtiges Stichwort. Du musst dich wohlfühlen, dich aber nicht verbiegen. 

Auf meinem Hamerlike Blog habe ich dazu einen Beitrag geschrieben.
>>> Ist Bloggen peinlich?

Ein Blog kostet so viel Zeit – die habe ich nicht.

Da ist leider etwas Wahres dran. Was hier jedoch zählt, ist deine innere Einstellung dazu. Sagst du von vornherein “für einen Blog habe ich keine Zeit“, heisst das so gut wie “ein Blog ist mir nicht wichtig genug“. Was wiederum soviel heisst, dass du deine Prioritäten woanders setzt. Das ist vollkommen ok. 

Wenn du dir jedoch extra dafür die Zeit nimmst, in deinem Kalender Zeit dafür blockierst und an deinem Blog arbeitest, dann wirst es auch du schaffen, einen Blog zu erstellen und zu führen. 

Wie viel Zeit du in deinen Blog investierst, hängt davon ab, welches Ziel du damit verfolgen möchtest. Je mehr Zeit du für etwas investierst, desto besser und erfolgreicher wirst du. Mein Lieblingsbeispiel ist das Kind am Kinderskilift. Das Kind schafft es auch nur auf den hohen Berg, wenn es sich regelmässig Zeit dafür nimmt und Skifahren lernt.

Ich hoffe, mit diesem Beitrag habe ich dir die Vorurteile übers Bloggen etwas genommen und du überlegst es dir nochmals, vielleicht doch deinen eigene (Coporate) Blog zu starten. Dazu empfehle ich dir diesen Beitrag:

>>>  Eigene Blog erstellen

>>> Was ist ein Corporate Blog?

Dieser Blogbeitra hat dich noch nicht überzeugt, dass Bloggen eine gute Sache ist? Lese dazu diesen Beitrag hier:

>>> 20 Gründe, warum es sich auch im 2021 lohnt einen Blog zu starten.

Mitreden kannst du erst, wenn du es selber ausprobierst 😉

Let’s blog – create and shine

Deine Claudia


Komm zu mir ins 1 : 1 Blog Coaching. Ich möchte dir helfen, deinen eigenen, profitablen Blog zu erstellen und ein erfolgreiches, unabhängiges Blog Business aufzubauen.


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Step 1

Erstgespräch

Bei einem Erstgespräch klären wir, ob und wie ich dir helfen kann, lernen uns kennen und klären auch, ob eine Zusammenarbeit in Frage kommt.

Step 2

Angebot

Nach unserem Gespräch erhälst du eine kurze Zusammenfassung und ein unverbindliches Angebot, wie ich dir helfen kann. Es ist deine freie Entscheidung, mit mir eine Zusammenarbeit einzugehen.

Step 3

Administration

Nach deiner Zusage erhälst du von mir die Rechnung inkl. Vertrag. Nach erfolgter Überweisung innert 10 Tagen, spätestens vor dem ersten Coaching Call (Kick-Off Meeting), erhälst du von mir detaillierte Informationen zum Ablauf und Inhalt des Coachings (angepassst auf deine jeweiligen Bedürfnisse und Ziele).

Step 4

Kick-Off Meeting

In einem 30-60 minütigen Kick-Off Meeting klären wir, wo du aktuell stehst, was deine aktuellen Herausforderungen sind und was dein Ziel für das Coaching ist.

Step 5

1:1 Coaching

Unsere 1:1 Coachings Sessions finden alle im geschützten Rahmen via Zoom statt. Die jeweilen Calls setzen wir gemeinsam fest (je nach Verfügbarkeit). Während dieser Zeit stehe ich dir als neutrale Beobachterin und Feedbackgeberin zu Verfügung. 

Step 6

Feedback

Nach unserem Coaching erhälst du von mir einen Feedback-Fragebogen zu unserer gemeinsamen Zusammenarbeit. Darauf lege ich besonderen Wert und danke dir, dass du dir die Zeit nimmst und mir ein ehrliches Feedback gibst. Nur so kann ich mich und meine Dienstleistungen verbessern. Auszüge vom Feedbackfragebogen erlaube ich mir als Testimonial für meine Website und Social Media Posts zu nutzen.