Bloggen ist grossartig. Es gibt jedoch immer so viel, was getan werden muss und so viel, was man noch gerne tun würde. Wir alle haben Bloggerträume und Ziele und doch scheinen sie so oft unerreichbar zu sein, da wir ständig in To-Do-Listen und den neuesten „Must-Dos“ der Blogger-Community ertrinken. Hier spreche ich aus eigener Erfahrung und habe mich in jüngster Vergangenheit viel mit Produktivität auseinandergesetzt. Wie kannst du in kurzer Zeit mehr erledigen?

Heute glaube ich daran, dass es möglich ist, in viel kürzerer Zeit viel mehr für einen Blog zu tun. Für einen Blog keine Zeit zu haben ist eine faule Ausrede. Ich glaube fest daran, dass es durchaus möglich ist, Blogziele und -träume zu erreichen, ja sie sogar zu übertreffen. Mit deinem Einsatz, ein wenig Organisation, ein Menge Selbstdisziplin und ein paar hilfreichen Tipps kannst du schon eine Menge mehr erreichen. 

Hier erfährst du, wie du in kurzer Zeit mehr für deinen Blog erreichen kannst:

Zielorientiert sein

Ein Schlüssel zum Erfolg, um in kürzester Zeit mehr für deine Blog zu tun, ist zielorientiert zu sein. Ein Grund, weshalb sich viele Blogger, Selbständige und Unternehmer überfordert und frustriert fühlen ist, dass sie nicht oder zu wenig darüber nachgedacht haben, was sie mit einem Blog eigentlich erreichen wollen. Ich spreche aus eigener Erfahrung, denn ziemlich plan- und ziellos habe ich damals meinem Hamerlike Blog gestartet. 

Wenn du dir darüber bis anhin auch noch keine Gedanken gemacht hast, dann halte für eine Sekunde inne und denke nach…. “Was möchte ich mit dem Blog erreichen”? 

Gerade bei Bloggern läuft es daraus hinaus, mit dem Bloggen ein Einkommen zu erzielen und gleichzeitig einen flexiblen Job zu haben, der viel freie Zeit für Familie und Freunde lässt. 

Selbständige oder Unternehmen haben da eine ganz andere Vorstellung. Sie möchten den Blog als Marketinginstrument nutzen. Was durchaus wichtig und sinnvoll ist. Doch auch hier macht es Sinn, sich zu fragen…. was möchte ich mit einem Corporate Blog erreichen? 

>> Lese mehr dazu: Was ist ein Corporate Blog?

Allzu oft finden sich daher Blogger, Selbständige und Unternehmen in folgendem Szenario wieder: Das Bloggen nimmt zu viel Zeit in Anspruch. Es macht keinen Spass mehr und es beginnt, sich wie eine Pflicht anzufühlen. Natürlich bringt es auch nicht das erhoffte Einkommen oder die erhoffte Sichtbarkeit. 

Was ist der Schlüssel dazu? 

Der Schlüssel zu all dem ist, dass du beginnst darüber nachzudenken, was deine Ziele sind. Dann denkst du sozusagen rückwärts und erstellst dir eine To-Do-Liste, die dich auch wirklich zu deinem Ziel bringt. Mache immer den Gegencheck: Bringt mich das zu meinem Blog-Ziel?

Zwischenfazit: wer sein Ziel nicht kennt, für den wird es langfristig schwierig werden, erfolgreich zu bloggen. 

Plane deine Zeit gut!

Der zweite Schlüssel zum erfolgreichen Bloggen, um mehr in weniger Zeit zu erledigen, ist die Planung. Sobald du weisst, was du in der Zeit machen möchtest und eine To-Do Liste hast, von der du denkst, dass sie dich deinem Blog-Ziel etwas näher bringt, ist der nächste Schritt, tatsächlich eine Plan zu machen. Einen Plan wann und wie du die Dinge erledigen kannst. 

Hier habe ich unendlich viel ausprobiert. Von Jahres-Quartals-Wochen-und Tagesplan war alles dabei. Letztendlich hat sich für mich folgendes bewährt. 

  • Monatsplanung
  • Wochenplanung
  • Tagesplanung

Stecke dir 1-3 grosse Monatsziele. Diese brichst du hinunter auf einzelne Wochen. Erstelle dir Anfangs der Woche, oder Sonntagabend, einen Wochenplan mit all den Punkten, die du bis Ende der Woche erledigt haben möchtest. Plane die Aufgaben auf die einzelne Tag auf. Auf diese Art und Weise kannst du dich viel mehr auf deine Tages-To-Dos konzentrieren und weisst Morgens immer, was HEUTE dein Tagesziel ist. Steck dir nicht zu viele To-do’s an einem Tag. Manchmal ist weniger mehr. 

 

Lasse nicht zu, dass E-Mails dich beherrschen

Nebst Social Media sind E-Mails der zweite grösste Zeitfresser. Und ganz ehrlich, ich hasse E-Mails. Und darum bearbeite ich nicht mehr täglich mein Posteingang. Denn ich durfte feststellen, die meiste Zeit sind es E-Mails und Dinge, die zu den Zielen von jemand anderem beitragen und am wenigsten zu meinen eigenen. Ja, du hast richtig gelesen. 

Daher, gewichte den E-Mails nicht zu viel Zeit. Lege auch hier bestimmte Zeitfenster oder Tage fest. Prüfe auf keinen Fall alle fünf Minuten deine E-Mails. 

Mono-Tasking ist das neue Multi-Tasking

Vor Jahren war Multitasking „das Ding“, jeder dachte, er wäre super produktiv und super effizient, wenn er mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen konnte. Netflix schauen und gleichzeitig E-Mails beantworten und auf Social Media aktiv zu sein. Neueste Studien berichten, dass Medien-Multitasking schlecht für unser Gedächtnis und Erinnerungsvermögen zu sein scheint.

Das Blatt wendet sich. Die Menschen erkennen, dass Multitasking doch nicht so effizient und produktiv zu sein scheint. Auch hier wurden Studien durchgeführt, die beweisen, dass Menschen WENIGER produktiv sind, wenn sie versuchen, Multitasking zu betreiben.

Und warum? Weil es Zeit braucht, um mit einer Aufgabe „warm zu werden“. Wenn du ständig von einer Aufgabe zur nächsten springst, geht in der „Aufwärmphase“ eine Menge Zeit verloren. Die neue Entdeckung ist, dass es auf lange Sicht viel effizienter und produktiver ist, sich auf eine Tätigkeit zu konzentrieren und diese bis zum Ende durchzuziehen, bevor man sich der nächsten Aufgabe zuwendet.

Sind wir mal ehrlich, in der heutigen modernen Welt ist es allzu leicht, sich ständig von jeder E-Mail, jeder Social-Media-Benachrichtigung und jedem Gedanken, der einem durch den Kopf schiesst, ablenken zu lassen … vor allem, wenn man ein Blogger ist, der von zu Hause aus arbeitet, ab und an Kids um einen rum schwirren und keinen Chef hat. Ich wünschte, mir würde manchmal jemand auf die Finger klopfen. Du auch?

Also, was ist die Lösung? Ganz einfach – genau wie bei der E-Mail oben: Klicke auf das Kreuz! Mir hilft, nicht mehrere Tabs im Browser und mehrere Dokumente und Tabellen geöffnet zu haben. Ganz zu schweigen von meinem Handy, welches den ganzen Tag neben mir liegt und brummt. Dieses verbanne ich dann einfach aus dem Raum, auch wenn es nur für 30 Minuten sind. 

Ja, es erfordert knallharte Disziplin, wie so manches im Leben. Doch je länger du durchhälst – in der Regel braucht der Mensch 21 Tage, sich an etwas Neues zu gewöhnen – desto erstaunter wirst du sein, was du plötzlich alles erledigt bekommen hast. 

 

Batching

Dies ist wie Mono-Tasking, nur auf die nächste Stufe gebracht. Konzentriere dich nicht nur auf eine Aktivität und gehe dann zur nächsten, sondern gehe einen Schritt weiter und bündle ähnliche Aktivitäten. Das kann einen grossen Produktivitätsschub auslösen. 

Ein Beispiel könnte sein, einmal die Woche deine Social Media Post je Woche zu planen anstatt dir täglich zu überlegen, was könnte ich heute posten. Für Pinterest kann ich dir da Tailwind super empfehlen. Für Instagram nutze ich die Pro-Version von Planoly und teste aktuell die kostenlose Preview-App. Facebook plane ich via Facebook Creator Studio. Aktuell ist das für mich am einfachsten, wenn vermutlich noch immer einen Schritt zu viel. 

Ich schaffe es nicht immer zu planen, denn im Grunde genommen, bin ich eher spontan unterwegs und arbeite mit Impulsen. Ich bin jedoch immer wieder erstaunt darüber, wie viel mehr Zeit ich am Ende haben, wenn ich fokussierter plane. 

 

Erstelle einen Prozess für die Dinge, die du oft tust

Ich gebe zu, diesen Punkt habe ich viel zu sehr Schleifen lassen und daher gehe ich da nur kurz darauf ein. Ich bin den Punkt jedoch gerade am optimieren und bin sicher, ich kann zu einem späteren Zeitpunkt mehr darüber sagen. 

Empfohlen wird jedoch, wiederholende Tätigkeiten aufzuschreiben und sie abzuhaken, wenn sie erledigt wird. Dadurch arbeitest du schneller und effizienter und musst nicht immer überlegen, was du als nächsten jetzt tun kannst oder musst. 

Beim erstellen eines Blogbeitrags arbeite ich zum Beispiel nach dem immer gleichen Ablauf:

  • Beitrag in Word schreiben, kopieren und in WordPress einfügen
  • Beitrag formatieren 
  • Fotos suchen, oder eigene bearbeiten und in den Beitrag hochladen
  • Alle Hyperlinks einfügen
  • Keyword festlegen
  • Metadaten ausfüllen
  • Beitragsbild
  • Tags und Kategorie zuweisen
  • Pinterest Grafik erstellen und mind. eine Grafik in den Beitrag laden
  • Ein pinnbares Bild erstellen und hochladen
  • Nochmals durchlesen und auf Fehler überprüfen
  • Blogbeitrag veröffentlichen oder einplanen

Langfristig empfehle ich dir so viel wie möglich zu automatisieren und auch zu delegieren, damit du wieder mehr Zeit für das Wesentliche hast.

Nun ist der Ball bei dir, die die genannten Tipps umzusetzen. Mit der Zeit wirst Du merken, wie viel produktiver Du arbeitest und wie viel mehr du in weniger Zeit für deine Blog erledigen kannst.

Was hilft dir, um mehr in weniger Zeit zu schaffen?

 

Step 1

Erstgespräch

Bei einem Erstgespräch klären wir, ob und wie ich dir helfen kann, lernen uns kennen und klären auch, ob eine Zusammenarbeit in Frage kommt.

Step 2

Angebot

Nach unserem Gespräch erhälst du eine kurze Zusammenfassung und ein unverbindliches Angebot, wie ich dir helfen kann. Es ist deine freie Entscheidung, mit mir eine Zusammenarbeit einzugehen.

Step 3

Administration

Nach deiner Zusage erhälst du von mir die Rechnung inkl. Vertrag. Nach erfolgter Überweisung innert 10 Tagen, spätestens vor dem ersten Coaching Call (Kick-Off Meeting), erhälst du von mir detaillierte Informationen zum Ablauf und Inhalt des Coachings (angepassst auf deine jeweiligen Bedürfnisse und Ziele).

Step 4

Kick-Off Meeting

In einem 30-60 minütigen Kick-Off Meeting klären wir, wo du aktuell stehst, was deine aktuellen Herausforderungen sind und was dein Ziel für das Coaching ist.

Step 5

1:1 Coaching

Unsere 1:1 Coachings Sessions finden alle im geschützten Rahmen via Zoom statt. Die jeweilen Calls setzen wir gemeinsam fest (je nach Verfügbarkeit). Während dieser Zeit stehe ich dir als neutrale Beobachterin und Feedbackgeberin zu Verfügung. 

Step 6

Feedback

Nach unserem Coaching erhälst du von mir einen Feedback-Fragebogen zu unserer gemeinsamen Zusammenarbeit. Darauf lege ich besonderen Wert und danke dir, dass du dir die Zeit nimmst und mir ein ehrliches Feedback gibst. Nur so kann ich mich und meine Dienstleistungen verbessern. Auszüge vom Feedbackfragebogen erlaube ich mir als Testimonial für meine Website und Social Media Posts zu nutzen.