Eine der wichtigsten Überlegungen beim Start eines neuen Blogs ist die Wahl des Hostings. Die Wahl des falschen Hosts kann dir jede Menge Kopfzerbrechen bereiten und dir möglicherweise zu Ausfallzeiten und Einkommensverlusten führen. Lese weiter, um zu erfahren, wie du das richtige Hosting für deinen Blog auswählst.

WÄHLE DAS BESTE WORDPRESS-HOSTING FÜR DEINEN BLOG

Die Bedürfnisse eines grossen, etablierten Blogs wird ganz anders sein als die eines neuen Bloggers oder eines Hobby-Bloggers. Vielleicht stehst du noch am Anfang deiner Blogging-Reise, aber ich gehe davon aus, dass du hier bist und diesen Blogbeitrag liest, weil du gross werden und damit Geld verdienen möchtest.

Gerade wenn du am Anfang stehst, gibt es viele wichtige Überlegungen, die du fällen und treffen musst. Ob du ein gehosteter oder ein selbst-gehosteter Blog startest, welches Thema du wählst, in welcher Blog-Nische du bloggst und wie und ob du damit Geld verdienen möchtest. Eine der wichtigsten Entscheidungen, die du treffen musst, wenn du dich für einen selbst gehosteten WordPress-Blog entscheidest – was ich dir übrigens rate – ist die Wahl des Hosting-Unternehmens, für das du dich entscheidest. 

>>> Lese dazu mehr: Unterschied WordPress.com und WordPress.org
>>> Lese dazu mehr: Wie du deine Blog Nische findest und warum sie wichtig ist

Es gibt so viele verschiedene Optionen und Angebote mit Preisen von weniger als 10 Euro bis zu mehr als 100 Euro pro Monat. Gerade als neuer Blogger kann das sehr verwirrend sein.  Selbst für einen etablierten Blogger kann es sehr schwer sein, die richtige Entscheidung zu treffen. Wie wählt man also das richtige Hosting aus? 

Hosting für Blog auswählen

WAS IST EIN BLOG-HOST?

Bevor wir uns damit beschäftigen, wie du das richtige Hosting für deinen Blog auswählst, möchte ich gerne die Frage klären, was ist ein Blog-Hosting? Vielleicht interessierst du dich ganz frisch für das Thema Bloggen und dir ist dieser Begriff überhaupt nicht geläufig. 

Ein Hosting brauchst du, wenn du dich für einen selbst-gehosteten Blog entscheidest. Es ist der Ort, an dem dein Blog „lebt“ oder “gelagert“ wird. 

Um dir das genauer zu erklären, verwende ich gerne die Analogie zu einem Auto. Im Grunde genommen ist deine URL dein Auto und dein Hosting die Garage. Wenn du dich für einen gehosteten Blog entscheidest (Blogger, WordPress.com, Wix, Squarespace..), mietest du ein Auto bei einer bestimmten Werkstatt. Diese stellt deinen Mietwagen in ihrer Garage „unter“ – oft kostenlos, sodass du dich nicht um eine Garage für dein Auto kümmern musst. Der Nachteil ist natürlich, dass du deinen Wagen nicht in eine andere Werkstatt bringen kannst, wenn dir der Service nicht gefällt, heisst so viel wie: Einen Audi kannst du nicht in einer Tesla Werkstatt parken. 

Bei einem selbst-gehosteten Blog (z.B. WordPress.org) gehört das Auto dir (d. h. dein Blog) und du kannst es in jeder beliebigen Garage (d. h. bei einem Hosting-Unternehmen) parken und jederzeit wechseln, wenn dir der Dienst nicht gefällt.

Es gibt viele Hosting-Unternehmen. Grosse Hostingfirmen in der Schweiz sind Hostpoint, Hosttech, Cyon, Metanet usw. Aber du kann auch eine Hosting-Firma in Deutschland oder sonst wo nehmen. 

In welchem Land du dir einen Hoster suchst ist in den meisten Fällen nicht wichtig, zumindest nicht aus rechtlichen Gründen. Möchtest du einen deutschsprachigen Support, dann empfehle ich dir eine Hostingfirma, die das anbietet und empfehle dir entsprechend einen Anbieter in der DACH-Region

(Bitte beachte, dass ich eine sehr zufriedene Hostpoint-Kundin bin. Sowohl bei der  Website Claudiahamer.ch wie auch mein Hamerlike Blog ist der Hosting-Anbieter Hostpoint. Dieser Blog-Beitrag enthält Links zu Hostpoint, bei denen es sich um Affiliate-Links handelt. D. h. wenn du auf einen Link klickst und das Hosting bei Hostpoint kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Dich kostet das keinen Rappen mehr. Ich danke dir im Voraus für deine Unterstützung. 

WAS SOLLTEST DU BEI DER WAHL DES BLOG-HOSTINGS BEACHTEN?

In meinen Augen (und aus Erfahrung) gibt es bei der Wahl des Blog-Hostings 5 Hauptkriterien: 

  1. Betriebszeit/Zuverlässigkeit
  2. Sicherheit
  3. Support/Hilfsbereitschaft
  4. zusätzliche Funktionen 
  5. Kosten

Schauen wir uns jeden Punkt der Reihe nach an:

 

  1. Betriebszeit/Zuverlässigkeit

Dies ist ein sehr wichtiger Punkt. Wenn du mit viel Herzblut und Zeit einen wunderbaren Blog erstellst, tolle Inhalte schreibst und diese überall teilst und ein Business damit aufbauen möchtest, dann ist das Letzte, was du willst eine Ausfallzeit!

Eine Ausfallzeit liegt vor, wenn dein Blog von deinen Lesern nicht aufgerufen werden kann. Das kann verschiedene Gründe haben. Einer der häufigsten ist, dass dein Hoster Serverprobleme hat. Und hier gibt es grosse Unterschiede zwischen den Anbietern. Einige Hoster verkünden stolz, dass sie eine Betriebszeit von 99,99 % haben, während andere dafür berüchtigt sind, dass sie sehr oft ausfallen! 

Eine hohe Verfügbarkeit spricht vor allem für grosse Anbieter, solche, die viele und grosse Kunden betreuen. Diese können es sich nicht leisten, ständig Ausfälle zu haben. 

Mit meinem Hamerlike Blog war ich einst bei einem anderen Anbieter. Eines Tages wurde genau die vielen Ausfälle zum grossen Problem, weshalb ich mich für einen Wechsel für Hostpoint entschieden habe. 

 

  1. Sicherheit

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Auswahl eines Hosting-Unternehmens für deinen Blog ist die Sicherheit. Du möchtest sicherstellen, dass dein Blog geschützt ist und nicht gehackt wird. Dein Hoster wird höchstwahrscheinlich nicht die ganze Arbeit für dich erledigen, aber ein guter Hoster sollte auf jeden Fall eine Menge zum Schutz deines Blogs tun. 

 

  1. Hilfsbereitschaft/Support

Ein guter Support ist WOW. Mit ein wichtiger Grund warum ich damals den Hoster gewechselt habe. Irgendwann wird etwas mit deinem Blog schiefgehen. Entweder passiert dir was Dummes, oder deine Seite wird gehackt. Oder du möchtest deinen Vertrag ändern oder kündigen. Was man sich dann wünscht, ist ein Hoster, der dir rund um die Uhr Support bietet, hilfsbereit und zuvorkommend ist. Am liebsten einen Hoster, der mehr tut, als nur zu helfen. Der dich versteht und Verständnis hat, wenn du ein Laie bist. Und einen Hoster, der all das kostenlos als Teil seiner Dienstleistung anbietet.

Informiere dich vorab, lese Bewertungen oder frage andere Blogger, wie sie den Support empfinden.

Hostpoint bietet leider keinen 24h Support und ist nur zu den üblichen Bürozeiten erreichbar, dafür 365 Tage im Jahr. 

 

 

  1. Zusätzliche Funktionen

Auch darauf solltest du achten: Was bietet der Anbieter über das Hosting hinaus noch an? Bieten sie kostenlose Backups an? Kostenlose WordPress-Einrichtung? Kostenlose Migrationen von einem anderen Hoster? Eine umfangreiche Bibliothek mit Anleitungen? Kostenloses SSL-Sicherheitszertifikat? Die Möglichkeit, zusätzliche Domainnamen ohne zusätzliche Kosten zu deinem Hosting-Plan hinzuzufügen? Eine kostenlose E-Mail-Adresse?

Denke daran: Vergleiche nicht nur den Preis, sondern auch das, was jeder Hoster für diesen Preis tatsächlich bietet.

 

  1. Kosten

Natürlich ist auch dies ein wichtiger Aspekt. Bitte, wähle nicht NUR nach dem Preis. Berücksichtige bitte auch alle anderen Faktoren! Nur ein paar Rappen mehr können den Unterschied ausmachen zwischen einem grossartigen Hoster mit fantastischem Support und fantastischer Betriebszeit und einer ganzen Reihe von Zusatzfunktionen … und einem, der dir eine ganze Menge Kopfschmerzen bereitet.

Ich habe mich bei Hostpoint für die Standard-Version entschieden und bezahle CHF 154.80, was monatlich CHF 12.90 sind. 

WIE MAN SICH FÜR DEN BESTEN BLOG-HOST ENTSCHEIDET

OK, ich habe dir nun gesagt, worauf du bei einem guten Blog-Host achten solltest. Hier sind 4 Tipps, die dir bei der Entscheidung helfen können:

Schau dir die Website des Anbieters an

Schaue dir die Websites einiger Blog-Hosts an und informieren dich über die Betriebszeit, die Sicherheit, den Support, die Zusatzfunktionen und die Kosten für das Basispaket. So erhältst du einen sehr guten Anhaltspunkt. 

Lese die Bewertungen

Lese die Bewertungen: die guten, die schlechten und die hässlichen. Was sagen andere Blogger über ihre Erfahrungen. Lieben sie diesen Hoster und schwärmen von ihm oder schäumen sie vor Wut, weil ihr Blog schon wieder abgestürzt ist oder der Kundensupport nicht hilfreich war?

Es wird immer irgendjemand schlechte Erfahrung mit dem Hoster gemacht haben. Treffe keine Entscheidung aufgrund einer einzigen schlechten Bewertung. Achte vielmehr darauf, ob es ein Muster gibt. Wenn viele Leute sagen, dass ein bestimmter Anbieter schlecht ist, dann ist er es wahrscheinlich auch! Wenn eine Person sagt, der Hoster sei schrecklich, aber 20 andere sagen, der Hoster sei wunderbar, dann hat dieser eine Blogger wahrscheinlich einfach nur Pech gehabt.

Frage andere um Rat!

Das ist wohl das einfachste. Wenn du andere Blogger kennst oder du in einer Facebook-Gruppe für Blogger bist, frage nach Empfehlungen. Genau das habe ich damals auch getan, bevor ich mit meinem Blog zu Hostpoint umgezogen bin. Ich fragte einige Schweizer Blogger, die ich persönlich kannte und vertraute darauf, dass sie mir die Wahrheit sagen würden. Bis jetzt habe ich die Entscheidung nicht bereut. 

WELCHES HOSTING-PAKET SOLL ICH WÄHLEN?

Eine weitere Frage ist, welches Hosting-Paket man wählen soll. Die meisten Hoster haben eine Reihe von verschiedenen Hosting-Pakete zu unterschiedlichen Preisen und mit unterschiedlichem Leistungsumfang im Angebot. In der Regel ist es am besten, mit der niedrigsten Stufe zu beginnen und später bei Bedarf aufzustocken. Wenn du dir nicht sicher bist, sprich am besten mit dem Anbieter. Ein guter Anbieter wird nicht versuchen dir mehr zu verkaufen, als du im Moment brauchst.

WARUM KEIN KOSTENLOSES WORDPRESS-HOSTING?

Ich rate nicht zu einem kostenlosen Webhosting. Die einzige Ausnahme, wenn du absolut knapp bei Kasse bist oder nur ausprobieren möchtest. Genau so, bin ich damals mit Hamerlike gestartet und habe mich damals für die kostenlose Version WordPress.com entschieden. Bei WordPress.com hast du zwar eine kostenlose Version, aber du wirst bald an deine Grenzen stossen und musst zusätzlich dafür bezahlen. Schon nach nur einem Monat habe ich in die kostenpflichtie selbst-gehostetet Version zu WordPress.org gewechselt. Mach nicht den gleichen Fehler, wie ich damals.

 

 

Fazit

Jeder Blogger hat andere Bedürfnisse und Erwartungen. Ein Anfänger-Blogger sucht nach einer einfachen Lösung, um seinen Blog so schnell wie möglich zum Laufen zu bringen.

Erfahrene Blogger, mit einem einkommen generierenden Blog, haben ein höheres Traffic-Aufkommen. Hier ist Geschwindigkeit eine Priorität. Sie brauchen Blog-Seiten, die schnell laden, auch wenn sie einen viralen Beitrag haben.

Die Wahl des Hostings für dein WordPress-Blog ist ein Minenfeld, wenn du nicht weisst, wonach du suchst und wo du anfangen sollst. Ich hoffe dieser Beitrag hat etwas Licht ins Dunkle gebracht.

Du möchtest deinen eigenen Blog starten? Lies dazu mehr:

oder komme in mein Blog Coaching! 🙂 Ich freue mich auf dich.

 

Verpasse nichts mehr!

Folge mir auf Facebook und Instagram. Oder abonnieren meinen Newsletterund erhalten in (un)regelmässigen Abständen Blog- und Produktivitätstipps direkt in deinen Posteingang.

 

Diesen Beitrag auf Pinterest pinnen:

Hosting für Blog auswählen


Photo by Igor Miske on Unsplash


 

Step 1

In einem kostenlosen Erstgespräch (max 30min) schauen wir wo du stehst und was du genau brauchst. 

Step 2

Angebot

Nach unserem Gespräch erhälst du eine kurze Zusammenfassung und ein unverbindliches Angebot, wie ich dir helfen kann. Es ist deine freie Entscheidung, mit mir eine Zusammenarbeit einzugehen.

Step 3

Administration

Nach deiner Zusage erhälst du von mir die Rechnung inkl. Vertrag. Nach erfolgter Überweisung innert 10 Tagen, spätestens vor dem ersten Coaching Call (Kick-Off Meeting), erhälst du von mir detaillierte Informationen zum Ablauf und Inhalt des Coachings (angepassst auf deine jeweiligen Bedürfnisse und Ziele).

Step 4

Kick-Off Meeting

In einem 30-60 minütigen Kick-Off Meeting klären wir, wo du aktuell stehst, was deine aktuellen Herausforderungen sind und was dein Ziel für das Coaching ist.

Step 5

1:1 Coaching

Unsere 1:1 Coachings Sessions finden alle im geschützten Rahmen via Zoom statt. Die jeweilen Calls setzen wir gemeinsam fest (je nach Verfügbarkeit). Während dieser Zeit stehe ich dir als neutrale Beobachterin und Feedbackgeberin zu Verfügung. 

Step 6

Feedback

Nach unserem Coaching erhälst du von mir einen Feedback-Fragebogen zu unserer gemeinsamen Zusammenarbeit. Darauf lege ich besonderen Wert und danke dir, dass du dir die Zeit nimmst und mir ein ehrliches Feedback gibst. Nur so kann ich mich und meine Dienstleistungen verbessern. Auszüge vom Feedbackfragebogen erlaube ich mir als Testimonial für meine Website und Social Media Posts zu nutzen.