Du hast gerade einen grossartigen Blogbeitrag geschrieben. Dein Mauszeiger schwebt rüber zur Schaltfläche “Veröffentlichen“. Stopp! Stell sicher, dass dein Blogbeitrag so perfekt ist, wie er auch sein kann, in dem du diese Blogbeitrags Checkliste verwendest und folgende Punkte überprüfst. 12 Punkte, die du überprüfen musst, bevor du auf veröffentlichen drückst. 

Pin-Grafik Blogbeitrag Geckliste

 

  1. PRÜFE, OB DIE URL GUT IST

Überprüfen die URL deines Blogbeitrags doppelt – stelle sicher, dass sie die richtigen Wörter enthält, keine Schreibfehler und idealerweise eine Evergreen-URL ist.

Vielleicht hast du den Titel des Beitrages ein paar Mal geändert, seit du den Blogbeitrag geschrieben hast. Die automatisch generierte URL basiert jedoch noch auf dem ersten Titel, sodass die URL jetzt nicht mehr übereinstimmt. 

Mir ist das einmal mit einem Rezept auf meinem Hamerlike Blog passiert. Das Rezept und die URL sollte heissen Spargel-Quiche zum Osterbrunch (oder so ähnlich), doch ursprünglich hatte ich den provisorischen Arbeitstitel “Ostern“ und ich habe vergessen die URL zu ändern bevor ich auf veröffentlichen gedrückt habe und somit ist der Beitrag mit dieser URL online gegangen. https://hamerlike.ch/ostern/ Gemerkt habe ich es erst ein paar Tage später. Jänu, aus Fehlern lernt man 🙂

Versuche weiter eine Evergreen-URL zu nutzen. Was meine ich damit? Setze weder das Datum in die URL, noch Zahlen, wenn dein Beitrag eine nummerierte Liste enthält … wie zum Beispiel dieser Beitrag hier. Füge keine Nummer in deine URL ein, denn wenn du den Beitrag später einmal bearbeiten möchtest, kannst du einfach den Titel ändern und die URL ergibt immer noch Sinn. Zum Beispiel lautet die URL für diesen Beitrag. https://claudiahamer.ch/blogbeitrag-checkliste-bevor-veroeffentlichen/ das erlaubt mir, zu einem späteren Zeitpunkt zurückzukommen und weitere Dinge, die man tun muss, zu ergänzen (oder auch zu streichen). 

Ganz wichtig ist es, ändere NIE die URL, nachdem du auf “veröffentlichen“ geklickt hast. Ansonsten geraten alle Links, die zu diesem Beitrag führen, z. B. von den sozialen Medien oder interne Links von anderen Beiträgen, durcheinander und der Besucher landet im Nirvana.

 

  1. STELLE SICHER, DASS DU EINEN ANSPRECHENDEN UND MIT KEYWORD VERSEHENEN TITEL HAST. 

Vergewissere dich, dass der Titel für deine Leser ansprechend klingt und ein Schlüsselwörter (Keyword) enthält. Der Titel sollte die Aufmerksamkeit deiner Leser wecken und sie dazu verleiten, mehr zu lesen. Tut das dein Titel?

 

  1. STELLE SICHER, DASS DEIN BEITRAG FÜR DIE SUCHMASCHINENOPTIMIERT IST.

Überprüfe, ob du das Keyword überall verwendet hast und nicht nur im Titel. Vorkommen sollte das Keyword auch

  • in deinem ersten Absatz
  • in der URL
  • in der Alt-Beschreibung einiger deiner Bilder
  • in der Meta-Beschreibung
  • und ein paar Mal im Beitrag verstreut. 

Dazu kann ich dir das Yoast-Plugin empfehlen. Yoast hilft dir, zu erkennen, ob dein Beitrag für SEO optimiert ist. Es ist kostenlos und sehr einfach zu benutzen. Es funktioniert mit einem Ampelsystem, um aufzuzeigen, wo dein SEO verbessert werden muss. Mache dir dabei jedoch keinen Stress, alles perfekt zu machen – wenn du grünes Licht bekommst, bist du startklar!

 

 

 

  1. VERGEWISSERE DICH, DASS DU LINKS ZU ANDEREN RELEVANTEN BEITRÄGEN EINGEFÜGT HAST

Veröffentliche bitte niemals einen Beitrag, ohne mindestens einen internen Link zu einem anderen Beitrag auf deiner Website einzubauen. Du willst, dass deine Leser auf deiner Seite bleiben und mehr lesen? Zeig ihnen, was sie als Nächstes lesen sollen. Du kannst diese Links entweder ganz natürlich in deinen Beitrag einbauen (siehe oben, wie ich es gemacht habe, um dir vorzuschlagen, meinen Beitrag zu lesen). Alternativ kannst du eine Liste mit „weiterführenden Informationen“ am Ende deines Beitrags einfügen – oder noch besser: Mach beides! 

Wenn du auf einen anderen Beitrag verlinkst, versuchen, den Titel dieses Beitrags als Ankertext (den Text, auf den man klickt) zu verwenden und nicht „hier klicken“. Für dein SEO ist Ankertext die bessere Option. 

 

  1. VERGEWISSERE DICH, DASS DU EIN BILD EINGEFÜGT HAST

Das kann man so leicht vergessen – und ganz ehrlich, ich hasse diesen Part. Ich vertrödle am meisten Zeit bei der Bildersuche! Doch Bilder sind sehr wichtig, darum vergewissere dich doppelt, dass du ein Bild eingefügt hast. Das Beitragsbild ist das Bild, das automatisch gezogen wird, wenn dein Beitrag in den sozialen Medien geteilt wird. Es ist auch das Bild, das auf deiner Blog-Hauptseite, auf der Kategorie- und Tag-Seiten und bei Suchanfragen in deinem Blog angezeigt wird. Stelle daher sicher, dass es für den gesamten Beitrag relevant ist (und es in verschiedenen Formen und Grössen gut aussieht.)

Der Ort wo du dein Beitragsbild hochlädst, findest du in der rechten Seitenleiste ganz unten im Bearbeitungsmodus. 

 

Wie du deine Blogbeitrag überprüfst, bevor du auf veröffentlichen drückst

 

  1. SICHERSTELLEN, DASS JEDES FOTO/JEDE GRAFIK EINE ALT-BESCHREIBUNG HAT.

Wenn du ein Foto oder eine Grafik hochlädst, hast du Möglichkeit, einen Alt-Text einzugeben. Stelle sicher, dass du dies für jedes Bild ausgefüllt hast. Alt-Tags sind sehr wichtig, da sie von sehbehinderten Lesern verwendet werden, die Bildschirmlesegeräte benutzen (das Bildschirmlesegerät liest dem Benutzer die Alt-Beschreibung vor, damit er weiss, was das Bild zeigt). Alt-Tags werden auch von Google verwendet, um zu verstehen, worum es sich bei einem Bild handelt. Wenn du Alt-Tags gut verwendest, wird dein Blogbeitrag in mehr Bildersuchen erscheinen. 

 

  1. STELLE SICHER, DASS DU MINDESTENS EIN PINBARES BILD IN DEINEM BLOGBEITRAG HAST

Hast du einen Pin für deinen Blogbeitrag erstellt? Wenn nicht, mache noch einen, bevor du deinen Blogbeitrag veröffentlichst. Ein pinnbares Bild sollte (Stand 2021):

  • Vertikal sein
  • im Verhältnis 2:3 sein (z. B. 600px x 900px oder 735px x 1102px, 1000px x 1500px)
  • Text einbinden (z. B. Titel deines Blogbeitrages)

>>> Lese dazu diesen Beitrag von Kaleidcom. Die Optimale Grösse von einem Pin

Das Einbinden eines Pins bedeutet nicht nur, dass du einen Pin hast, den du auf deine Boards pinnen kannst, sondern erhöht auch die Chancen, dass deine Leser deine Bilder ebenfalls pinnen.

Um die Chancen, dass dein Pin gepinnt wird, weiter zu erhöhen, schlage den Lesern mit einer Phrase wie „Pin den Post für später“ vor, diesen Pin zu pinnen.

 

  1. ÜBERPRÜFE, OB DU ÜBERSCHRIFTEN, AUFZÄHLUNGSZEICHEN UND ZAHLEN VERWENDET HAST, UM DEINEN TEXT AUFZULOCKERN

Überschriften, Aufzählungszeichen und Zahlen helfen wirklich dabei, deinen Text aufzulockern und ihn leichter lesbar und verständlich zu machen. Gehe deinen Text noch einmal durch und schaue, ob du irgendwo eine Überschrift oder eine Liste hinzufügen kannst.

>> Lese dazu mehr: Wie du den perfekten Blogbeitrag schreibst. 

 

  1. STELLE SICHER, DASS DU KATEGORIEN UND TAGS (RICHTIG) VERWENDEST.

Vergiss nicht, deinem Blogbeitrag Kategorien und Tags zuzuweisen. Lasse deinen Beitrag nicht als „unkategorisiert“ stehen!

Kategorien sind die Hauptthemen, über die du schreibst und sollten sparsam verwendet werden. Aktuell habe ich für “Blogge dich zum Erfolg“ nur 5 Kategorien: Blog starten, Blog Content, Corporate Blog, Produktivitätstipps und Allgemein. Ich kann mir gut vorstellen, dass noch 2–3 weitere Kategorien dazukommen werden. 

Tags (Schlagwörter) wiederum sind die Unterthemen, und davon kannst du mehr davon verwenden. Jedoch habe sie heute längst nicht mehr die Bedeutung und Wichtigkeit wie noch vor ein paar Jahren. 

Eine wirklich saubere Tag- und Kategoriestruktur wird deine Suchmaschinenoptimierung fördern und es deinen Lesern erleichtern, sich auf deiner Website zurechtzufinden.

 

  1. FÜGE AM ENDE EIN CTA EIN, UM KOMMENTARE ZU FÖRDERN

Indem du am Ende des Blogbeitrags eine Frage stellst, einen Call to Action (CTA), regst du Engagement und Diskussionen an. (Schau dir am Ende dieses Blogbeitrags ein Beispiel dazu an!)

Das Stellen von Fragen gibt den Leuten die Möglichkeit etwas Interessanteres zu sagen als nur „toller Beitrag“. (Natürlich freue ich mich auch über einen Kommentar wie “toller Beitrag“, das ist ganz up to you 😀). Fragen geben dir auch die Erlaubnis zu sagen, dass ich mit meinem Inhalt vielleicht falsch liege. Durch die Fragen „Stimmst du mit mir überein?“ oder  „Würdest du dieser Liste noch etwas hinzufügen?“ habe ich Menschen die Erlaubnis gegeben, mir zu widersprechen und wiederum andere ermutigt, sich einzuschalten und im gegeben Fall ihre Ideen hinzuzufügen.

 

  1. EINEN KLAREN AUFRUF ZUM HANDELN ENTHALTEN?

Im Idealfall, schreibe nie einen Blogbeitrag, ohne eine Handlungsaufforderung einzubauen. Was sollen deine Leser als Nächstes tun? Einen weiteren Blogbeitrag lesen? Sich für deinen Newsletter anmelden? Dir in den sozialen Medien folgen? Ein Freebie herunterladen? Den Beitrag pinnen?

Wenn du deinen Lesern eine klare Handlungsaufforderung gibst, bleiben sie auf deinem Blog/Website (oder deine Social-Media-Kanäle oder deinem Newsletter) und erhöhen so das Engagement und deine Seitenaufrufe sowie deine E-Mail-Liste und Social-Media-Follower.

Das Fehlen einer Handlungsaufforderung ist in Bezug auf Sichtbarkeit und Wachstum eine echte verpasste Chance.

 

  1. KORREKTURLESEN – MINDESTENS ZWEIMAL!

Oder besser 3 Mal. Ich lese 3 Mal Korrektur für 3 völlig verschiedene Dinge.

Beim ersten Mal prüfe ich den Inhalt. Habe ich alles aufgenommen, was ich aufnehmen wollte? Habe ich etwas ausgelassen? Habe ich zu viel geschwafelt? Habe ich mich wiederholt oder praktisch das Gleiche zweimal geschrieben? Steht alles in einer logischen Reihenfolge?

Das zweite Mal lese ich auf Lesbarkeit. Diese Korrekturlesung mache ich laut. Entweder lese ich laut oder lasse mir den Beitrag laut vorlesen. (Probiere es aus, es ist erstaunlich, was man beim lauten Lesen aufschnappt wird, was man beim Lesen im Kopf nicht bemerkt wird, besonders wenn es um die Lesbarkeit geht.) Ich überprüfe, ob alle Sätze klar sind und ob sie gut fliessen und schön klingen.

Beim dritten Mal lese ich zur Korrektur. Das sind Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik. Und ich gebe offen und ehrlich zu, darin bin ich kein Hirsch. Bitte entschuldige, wenn meine Texte nicht fehlerfrei sind. Ich schreibe meine Blogbeiträge immer zuerst in Word, also benutze ich zuerst die Word-Rechtschreib- und Grammatikprüfung (aber Achtung, auch die kann falsch sein, verlass dich nicht darauf). Im Anschluss nutze ich LanguageTool und prüfe da noch einmal. Manchmal nutze ich noch die Duden Rechtschreibprüfung online. Dann lese ich ihn noch einmal durch (in meinem Kopf) und prüfe, ob alles gut aussieht. Hin und wieder lass ich die Beiträge auch von meinem Mann korrigieren. 

 

Puh! Klingt viel, nicht wahr? Aber ehrlich gesagt, wenn du erst einmal in Schwung gekommen bist, wird es schon fast zur Gewohnheit. Und wenn du all diese Dinge tust, werden deine Blogbeiträge professioneller und lesefreundlicher. Und, es wirkt Wunder für deine Suchmaschinenoptimierung!

Damit du nicht jedes Mal diesen Beitrag hervorkramen musst, habe ich dir eine Blogbeitrags Checkliste zusammengestellt. Druck sie aus und lege sie ab, damit du sie immer zur Hand hast und all die Punkte überprüfen kannst, bevor du beim nächsten Blogbeitrag auf “veröffentlichen“ drückst. 

Kostenloses Freebie Blogbeitrag

Gibt es etwas, das du dieser Liste hinzufügen würdest? Etwas, das du ausprobieren wirst? Lass es mich in den Kommentaren wissen.

Verpasse nichts mehr!

Folge mir auf Facebook und Instagram. Oder abonnieren meinen Newsletter und erhalten in (un)regelmässigen Abständen Blog- und Produktivitätstipps direkt in deinen Posteingang.

Diesen Beitrag pinnen

Blogbeitrag Checkliste - überprüfe diese Punkte bevor du veröffentlichst


Beitragsbild by Avel Chuklanov on Unsplash


 

Step 1

Erstgespräch

Bei einem Erstgespräch klären wir, ob und wie ich dir helfen kann, lernen uns kennen und klären auch, ob eine Zusammenarbeit in Frage kommt.

Step 2

Angebot

Nach unserem Gespräch erhälst du eine kurze Zusammenfassung und ein unverbindliches Angebot, wie ich dir helfen kann. Es ist deine freie Entscheidung, mit mir eine Zusammenarbeit einzugehen.

Step 3

Administration

Nach deiner Zusage erhälst du von mir die Rechnung inkl. Vertrag. Nach erfolgter Überweisung innert 10 Tagen, spätestens vor dem ersten Coaching Call (Kick-Off Meeting), erhälst du von mir detaillierte Informationen zum Ablauf und Inhalt des Coachings (angepassst auf deine jeweiligen Bedürfnisse und Ziele).

Step 4

Kick-Off Meeting

In einem 30-60 minütigen Kick-Off Meeting klären wir, wo du aktuell stehst, was deine aktuellen Herausforderungen sind und was dein Ziel für das Coaching ist.

Step 5

1:1 Coaching

Unsere 1:1 Coachings Sessions finden alle im geschützten Rahmen via Zoom statt. Die jeweilen Calls setzen wir gemeinsam fest (je nach Verfügbarkeit). Während dieser Zeit stehe ich dir als neutrale Beobachterin und Feedbackgeberin zu Verfügung. 

Step 6

Feedback

Nach unserem Coaching erhälst du von mir einen Feedback-Fragebogen zu unserer gemeinsamen Zusammenarbeit. Darauf lege ich besonderen Wert und danke dir, dass du dir die Zeit nimmst und mir ein ehrliches Feedback gibst. Nur so kann ich mich und meine Dienstleistungen verbessern. Auszüge vom Feedbackfragebogen erlaube ich mir als Testimonial für meine Website und Social Media Posts zu nutzen.